Au – Der Ski-Club Au kann eine neue sportliche Attraktion vorweisen. Es ist der Dr.-Selmayr-Gedächtnislauf, der am vergangenen Samstag, 21. September, eine glanzvolle Premiere feiern durfte.
Gleichermaßen glücklich und berechtigt stolz dürfen Uli Mayr und Petra Wurm mit ihren Mitstreitern der Ausdauersportgruppe sowie die Führungsspitzen vom Ski-Club Au, denen aus einer Idee auf Anhieb ein erfolgreiches Event zur Förderung des Ausdauersports gelang.
Prädestinierter Förderer des Sports
Eine regelrechte Freude hätte Dr. Hermann Selmayr als prädestinierter Förderer des Laufsports beim Anblick auf ein 266 Teilnehmer starkes Starterfeld vom 16. bis 82. Lebensjahr sowie zahlreichen Schlachtenbummlern und Zuschauern am Zentrum des Auer Sportlebens am Kreuthweg zwischen Sportheim vom ASV Au und dem Vereinsheim vom Ski-Club Au gehabt.
Darunter waren Läufer, die sogar eine lange Anreise, etwa aus Nürnberg, eigens für dieses Event in Kauf nahmen. Manche Stimmen liebäugelten sogar, dass der allseits geschätzte und beliebte „Doc“ von Au, zahlreiche Erben an der Ausübung des Laufsports von blauleuchtenden Himmelsphären aus beobachtete und seinen Segen mit frühherbstlichen Sonnenstrahlen und angenehmen Temperaturen zur Seite stand.
Gute Laune
unter den Läufern
Entsprechend gute Laune herrschte unter den Läufern, deren sportliche Herausforderungen mit einem Aufwärmtraining begannen. Auf ein erstes Startsignal, das Brigitte Selmayr, Witwe des im vergangenen Jahr verstorbenen Landarztes, aus der Startpistole im Beisein ihres Sohnes Björn und Tochter Rachel und deren Familien gab, warteten 100 Athleten, die sich für den herausfordernden 21,095 Kilometer langen Halbmarathon entschieden und angemeldet hatten.
15 Minuten später machten sich hoch motivierte 119 Läuferinnen und Läufer sowie 47 Walker auf den Weg in Richtung Rundkurs von zehn Kilometern.
Einhellig werteten, wenn auch etwas ausgepowert, die Läufer die einzigartigen verkehrsarmen Streckenführungen, unter anderem durchs Auer Weitmoos, in Richtung Bad Feilnbach oder beim Halbmarathon in Richtung Dettendorf, wo Grundstücksbesitzer ihre privaten von Starkregen durchfeuchteten Wege Tage vorher eigens für die Veranstaltung mit Kies auffüllten.
Lohn für die Mühen, vor allem für jene Läufer, die sich erstmals oder langjähriger Abstinenz mit Laufschuhen an den Füßen der Herausforderung Ausdauersport durch Laufen stellten, war eine ehrenhafte Medaille mit dem Konterfei von Dr. Hermann Selmayr. Dickes Lob gab es für die Organisatoren sowie für das 50-köpfige Helferteam.
Letzteres wies den Athleten an neuralgischen Kreuzungspunkten die richtige Laufrichtung oder versorgte sie an kleinen Verpflegungsstationen mit Getränken und stärkenden Leckereien.
Gegen verbrauchte Energie und Verlust an körpereigener Flüssigkeit hatten Mitglieder vom ASV Au in ihrer Sportheimküche die passenden Gegenmittel in Form von Grillfleisch, Brotzeiten, kühlenden Getränken sowie Kaffee und Kuchen anzubieten.
Reinerlös für
soziale Zwecke
Der Reinerlös aus der gelungenen Veranstaltung kommt auf Wunsch der Familie Selmayr sozialen Zwecken zugute. Profitieren dürfen die First Responder der Freiwilligen Feuerwehr Au, die Dr. Hermann Selmayr einst mit gründete, sowie die Freiwillige Feuerwehr Willing.