Feldkirchen-Westerham – Neues aus Vagen und Höhenrain erfuhren die Mitglieder des Senioren- und Heimatvereins Feldkirchen-Westerham aus erster Hand. Bürgermeister Johannes Zistl berichtete bei einem Vor-Ort- Termin über die geplanten Entwicklungen in diesen beiden Ortschaften.
Neues Wohngebiet
erschlossen
Besonders interessiert waren die Senioren am neuen Teil des Wohngebietes in der Vagener Au. Um die Flächen nördlich von Vagen bebauen zu können, musste zunächst das Hochwasserproblem gelöst werden. Bei starken Regenfällen suchte sich die Mangfall ihren Weg in die Au. Durch finanzielle Anstrengungen, umfangreiche Geländeveränderungen und den Bau teils sehr hoher Dämme konnte dieses Bauland erschlossen werden. Ein Großteil der vor einigen Jahren neu ausgewiesenen Bauparzellen fand über das Programm „Bauland für Einheimische“ neue Besitzer.
Die Frage, warum die in Süd-Nord-Richtung angelegte Straße den Namen „Georg Bichler“ trägt, konnte Johannes Zistl schnell beantworten. Georg Bichler war Anfang der 1960er-Jahre Bürgermeister der bis 1972 eigenständigen Gemeinde Vagen. In Großhöhenrain hat die Gemeinde auf dem Bausektor noch einiges vor. An erster Stelle steht die Schule mit der ab 2026 gesetzlich vorgeschriebenen Möglichkeit einer qualifizierten Nachmittagsbetreuung. Das bedeutet, dass mehrere Räume des Gemeindehauses neben dem Kindergarten auch für die Grundschüler benötigt werden. „Wegen dieser vollständigen Belegung des Gemeindehauses müssen wir uns auch Gedanken machen, wo wir künftig die zahlreichen Vereine und die Musikkapelle unterbringen“, erklärte der Bürgermeister.
Neues Feuerwehrhaus
wäre denkbar
Seine mögliche Lösung: Ein neues Feuerwehrhaus. „Das alte ist zu klein, energetisch kaum nachrüstbar und müsste eigentlich einem Neubau weichen“, so Zistl. Allerdings sind Standort, Zeitplan und Kosten derzeit noch unklar.
Dem Dank von Vorsitzendem Oswald Passauer an Johannes Zistl folgte eine Einkehr zu Kaffee und Kuchen im „Marschall“ in Feldolling.