Au – Verbunden mit der Botschaft „Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt für Frieden“ feierte die Auer Dorfgemeinschaft den Tag der Vereine. Das bunte Bild beim Kirchenzug und abschließenden Festzug, der erstmals in Richtung Feuerwehrhaus entlang der Aubachstraße führte, war geprägt von Fahnen der örtlichen Traditionsvereine und zahlreichen Mitgliedern. Erstmals nahmen die „Auer Dirndl“ als neu gegründete Vereinigung teil.
Nach gutem Brauch bereicherten die Paten- und Nachbarvereine Krieger- und Reservistenverein Bad Feilnbach-Wiechs und Veteranenverein Niklasreuth-Wörnsmühl die Szene. Würdevoller Begleiter war die Auer Musi. Pater John, Geistlicher der Pfarreien Au und Kematen-Dettendorf, bezeichnete den diesjährigen Gottesdienst als besonderen Anlass, Gemeinschaften zusammenzuführen und jenen Mitgliedern zu gedenken, die zu ihren Lebzeiten treue Begleiter waren und in den Kriegen gefallen oder vermisst sind. Einbezogen in die Gebete wurden auch jene verstorbenen Weggefährten, die durch Gewalt, Terror und Unfälle zu Tode kamen und Lücken in den Gemeinschaften hinterließen.
Den Tag der Ortsvereine nutzte der Geistliche, um auf die Ursachen von Unfrieden und kriegerischen Auseinandersetzungen, wie Eifersucht, Habgier, Egoismus, Neid und Streit, einzugehen. Vor dem traditionsgemäßen Libera mit dem Senken der Vereinsfahnen vor dem Volksaltar in der Pfarrkirche St. Martin, und unter den Klängen des „Guten Kameraden“ stand ein Friedensgebet und die Botschaft „Mach mich zum Werkzeug für den Frieden Gottes.“ pes