Nachruf

von Redaktion

Tuntenhausen – Joseph Konrad Merk, den alle nur Sepp nannten, wuchs mit seinen drei Geschwistern in
Beyharting auf. Mit 14 Jahren kam er nach Tuntenhausen und erlernte beim hoch angesehenen Dorfschmied Josef Eder dieses damals nicht wegzudenkende Handwerk. Jetzt ist er nach schwerer Krankheit im Alter von 87 Jahren gestorben.

Begleitet von einer großen Trauerschar wurde der Gottesdienst in der vollen Basilika gefeiert. Pfarrer Richard Basta zeichnete ein symbolisches Bild mit vielen Stationen aus dem Leben des Verstorbenen nach. Er nannte Sepp Merk einen Mann, dessen Leben geprägt war von schwerer Arbeit, unendlicher Liebe und Fürsorge um seine Familie. Diese Liebe begann in jungen Jahren in Köln, da hatte er seine Helga kennen- und lieben gelernt. 62 Jahre lang waren sie verheiratet. Ihren vier Kindern, Enkeln und Urenkeln waren sie fürsorgliche Eltern und Großeltern. Sepp Merk war aber auch ein Verehrer der Mutter Gottes und von Bruder Konrad. Und ein Bürger, der sich beim Bau des Schwimmbades in Tuntenhausen tatkräftig einbrachte.

Der Verstorbene war ein langjähriges Mitglied beim Trachtenverein „Almarausch“ Ostermünchen, wie Sepp Kendlinger am Grab, verbunden mit Worten des Dankes, erinnerte. „Der Krieger- und Veteranenverein Tuntenhausen verlieh Sepp Merk die Ehrenmitgliedschaft“, betonte Vorsitzender Konrad Krichbaumer. Der Sarg des angesehenen Bürgers wurde von der „Dreder Musi“ zum Familiengrab begleitet. me

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