Bruckmühl feiert dreifach

von Redaktion

Vom bunten Marktgeschehen bis zur Markterhebung

Bruckmühl – Sein „Triple M“ feierte Bruckmühl am Wochenende: Michaelimarkt, „Markt der schönen Dinge“ und Markterhebung. Während am Samstag Regen die Stimmung trübte, kamen gestern die Marktbesucher in Scharen. Über 50 Fieranten boten auf dem Volksfestplatz eine große Vielfalt von Waren und Leistungen an. Neben den Standardangeboten wie Socken, Lederwaren, Bürsten und Pfannen konnte man auch Magnetschmuck, Trommeln aus dem Senegal, Holzkunst, chirurgische Edelstahlinstrumente wie Skalpelle und Zeckenzangen sowie Hundekau-Artikel erstehen.

Wohlfühlpalette samt
Gesundheitstees

Die „Wohlfühl- und Gesundheits-Palette“ bestand unter anderem aus Räucherstäbchen, Armbändern zum Lockern von Verspannungen, Honig-Apfelessig-Kräutermilch und Tees aller Art. Vielfältig war auch das „Gaumenfreuden-Sortiment“, etwa mit Vorarlberger Käse, Südtiroler Speck, Baumstriezel oder Sambusa vom äthiopischen Streetfood-Stand.

Der Malteser Hilfsdienst präsentierte einen Krankentransportwagen und erläuterte dessen „Innenleben“. Die bevorstehende kalte Jahreszeit kündigte sich unter anderem durch Wollmützen, Schals und Schwedenöfen an. Ein örtliches Autohaus stellte seine neuesten Pkw-Modelle aus. Nicht fehlen durfte der traditionelle Los-Stand der AWO. Jaime aus Ecuador in Nationaltracht unterhielt mit seiner Panflöte und die kleinen Gäste drehten mit viel Freude ihre Runden auf dem beliebten Mini-Karussell.

Die Marktleiter Peter Kajetan Schmid und Oliver Nowotny waren trotz der widrigen Wetterbedingungen am Samstag mit dem Besuch nicht unzufrieden: „Das sonnige Herbstwetter am Sonntag hat uns für das samstägliche Regen-Desaster entschädigt.“ Am verkaufsoffenen Sonntag hatten auch zahlreiche Geschäfte geöffnet. Auf dem „Markt der schönen Dinge“ vor der Kulturmühle lag der Schwerpunkt auf selbst gefertigten Waren. Angeboten wurden zum Beispiel unter dem Motto „aus Alt mach Neu“ Stoffartikel, Herbstgestecke, Herzlaternen aus Holz und selbst gemalte Bilder, aber auch Kulinarisches wie Macarons und oder Süßes aus der Partnergemeinde Bruck an der Leitha beim Weltladen. Kinder konnten mit einer Maschine Buttons fertigen.

Musik in vielen
Facetten

Außerdem gab es auch „musikalische Offerten“. So spielte die Blaskapelle Bruckmühl auf und später schlug die „Stunde der Moritaten“. Vorsänger Ernst Schusser sowie die Bänkelsänger Eva Bruckner (Gitarrenbegleitung) und Wolfgang und Regine Killermann luden zum Zuhören und – anhand von verteilten Liederheften – zum Mitsingen von alten Balladen, schaurigen Moritaten und Ereignisliedern über bayerische „Helden“ ein, wie etwa den „Boarischen Hiasl“.

Zum Repertoire zählten auch das Gefängnislied „Freunderl, kennst du das Haus“. Besungen wurden ferner die verführerische „Markgräfin“, die „Gärtnersfrau“ und die „Brombeerpflückerin“. Den Abschluss bildete die Moritat vom „Gasanstaltsdirektor“, bei der Ähnlichkeiten mit der aktuellen Politik rein zufällig waren. Für die farbenprächtige und aussagekräftige Illustration der Lieder sorgte Wolfgang Killermann mit originellen, inhaltsbezogenen Bildtafeln.

Zum „TripleM“-Programm gehörte auch der Auftritt der „Spezl-Connection“ am Samstagabend im vollen Foyer der Kulturmühle. Klaus Kuchler, Nadja Schmid, Florian Altweger, Jürgen Bretz und Mathias Schmid hatten auf ihrer Setliste Hits wie „Proud Mary“, „More than Words“, „Roxanne“ und „Purple Rain“ und begeisterten die Besucher, die immer wieder kräftigen Applaus spendeten (Bericht „Festakt Markterhebung“ folgt).

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