Tuntenhausen – Zu ihrer Herbstwallfahrt, von Weihbischof Rupert zu Stolberg mit einem würdevollen Wallfahrtsgottesdienst eingeläutet, kamen die Mitglieder des Katholischen Männervereins Tuntenhausen am gestrigen Sonntag in der barocken Basilika zusammen. Unter ihnen auch die Vorsitzenden Dr. Florian Hermann als Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Landrat Otto Lederer, Bürgermeister Georg Weigl, Pfarrer Richard Basta sowie Diakon Josef Hilger.
Sie alle lauschten dem Ehrengast und Redner Albert Füracker, Finanz- und Heimatminister Bayerns. Der Landwirt, CSU-Bezirksvorsitzenden und Mitglied des Bayerischen Landtags würdigte den Zusammenhalt der Menschen vor Ort und in der Gemeinschaft als vorbildlich.
Wichtige Werte
werden noch gepflegt
Angesichts der weltweiten Auseinandersetzungen mit Kriegen, Terror und Gewalt erlebe menschliches Zusammenleben die größte Herausforderung. „Wir haben das Glück, dass es uns gut geht und kennzeichnende Werte wie Zusammenhalt, Freundschaft und Vertrauen hierzulande noch gepflegt und gelebt werden“, lobte der Ehrengast.
Die Devise des Ministers auch mit einem – ausführlichen – Fingerzeig in Richtung Berliner Politik lautet: „Die Schwachen stärken und den Starken nicht schwächen“. Gerecht ist seiner Ansicht nach, dass jeder bekommen solle, was er braucht.
Wie Dr. Florian Hermann, verbunden mit einem Dankeschön an Geistlichkeit, Organisatoren und Helfer, betonte, sei die Herbstwallfahrt der aktuellen weltpolitischen und auch gesellschaftlichen Herausforderungen wegen wichtiger denn je. Die Welt habe sich in sehr kurzer Zeit nicht als besonders „gut“ entwickelt.
Eine Gesellschaft ohne Gott und Gewissen führe, wie an den Beispielen Ukraine und Naher Osten zu sehen, zu Katastrophen, und ohne Achtung der Menschenwürde könne es keinen Frieden geben. Die Ausführungen bekräftigte am Schluss vor der gemeinsam gesungenen Bayernhymne Landrat Otto Lederer. pes