Nicht aus der Zeit gefallen

von Redaktion

Volle Kirchenbänke bei Tuntenhausener Männerwallfahrt

Tuntenhausen – Die Männerwallfahrt des Katholischen Männervereins Tuntenhausen setzt seit Jahrzehnten Zeichen einer innigen Verbundenheit zu Tradition, Heimat und gemeinschaftlichem Miteinander. Sie sei auch nicht aus der Zeit gefallen, wie Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg mit Blick auf die vollen Kirchenbänke bei einem würdevollen Wallfahrtsgottesdienst in der Basilika „Mariä Himmelfahrt“ betonte.

Aus dem Herzen
nach außen tragen

Seiner Eminenz im Erzbistum München und Freising standen Pfarrer Richard Basta und Diakon Josef Hilger zur Seite. Den ehrerbietenden Rahmen bereicherten Kirchenchor und Kirchenmusiker unter der Leitung von Gabi Gröbmeier. Am besonderen Ort zur Stärkung des Glaubens, der nach Ansicht des Zelebranten aus den inneren Herzen nach außen getragen werden solle, trafen sich zahlreiche Mitglieder des Männervereins.

An der Spitze standen die beiden Vorsitzenden, Florian Hermann als Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, und Landrat Otto Lederer, sowie Bürgermeister Georg Weigl, amtierende und ehemalige Landtagsabgeordnete und Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden. Beeindruckt vom hervorragend organisierten und vorbereiteten Ambiente war Ehrengast Albert Füracker, Bayerns Finanz- und Heimatminister.

In Anlehnung an das Markus-Evangelium stellte der Weihbischof das Thema „Produktpiraterie“ in den Mittelpunkt seiner prägnanten Predigt. Geschäfte im Namen Jesu zu machen, sei Piraterie im Sinne eines „Jahrmarkts der Eitelkeit 2.0“. Sie finde sich in Form von Plagiaten in der Kirche und in der Politik wieder. Die Politik sei gefordert, gute Ideen als Zeichen von Gottes Geist zu wählen und durchzusetzen.

Die Politiker seien gut beraten, sich auf Gott zu besinnen, mit dem sie unterwegs sind und den sie in ihrer Arbeit auch nach außen tragen sollen.

Artikel 1 von 11