Ostermünchen – Seit 2015 plant der Trachtenverein „Almarausch“ den Neubau eines Vereinsheims. Das alte Gebäude aus dem Jahr 1986 entsprach aufgrund der beengten Platzverhältnisse und fehlender Sanitäranlagen nicht mehr den Anforderungen der Zeit. Dieses große Projekt wird mehrere Hunderttausend Euro kosten und erfordert zahlreiche freiwillige Arbeitsstunden.
Pläne werden präsentiert
Der Startschuss fällt am morgigen Freitag mit einer Informationsveranstaltung im alten Trachtenheim. Ab 19 Uhr präsentiert der Vorstand die Pläne für das neue Vereinsheim. Für Essen und Musik ist gesorgt, und einige ausgewählte Raritäten werden versteigert.
Eine Woche später, am Freitag, 18. Oktober, beginnt ab 13 Uhr der Abriss des alten Vereinsheims. Noch vor Weihnachten soll das Dach des Neubaus eingedeckt sein, so lautet das Ziel des Vorstands. Die komplette Fertigstellung ist für das Frühjahr 2025 geplant. An der Stelle des bisherigen Vereinsheims entsteht ein Neubau, etwa zehn mal 20 Meter groß. Die Lage neben der Gastwirtschaft ist nahezu ideal. Das neue Domizil wird an der Seite geöffnet werden können, sodass Besucher des Biergartens die Vorführungen verfolgen können. So entsteht eine Symbiose zwischen Gastwirtschaft und Trachtenheim. Bei Plattlerproben können die Besucher im Außenbereich der Gastwirtschaft direkt live dabei sein. Der Verein erhofft sich durch den Neubau einen Schub für die Jugendarbeit, wie Vorsitzender Andreas Neichl junior betonte: „Allein im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit kommen jede Woche an die 80 Kinder und Jugendliche zu den Plattlerproben zusammen, da braucht es Platz und die nötige Infrastruktur.“
Helfende
Hände gesucht
Doch jetzt ist erst einmal Arbeit angesagt, und dazu braucht der Verein jede helfende Hand. „Viele Hände, schnelles Ende“, betonte Christina Lechner, Dritte Schriftführerin.
Vorsitzender Andreas Neichl junior hat eigens eine Whatsapp-Gruppe namens „Vereinsheim Bau Helfergruppe“ eingerichtet, um die Arbeiten bestmöglich zu koordinieren. Auch für Spenden, ob Geld- oder Sachspenden, ist der Verein dankbar, da die Investition erhebliche Kosten verursacht.