Gemeinde rüstet sich für flächendeckende Stromausfälle

von Redaktion

Notstromaggregate sollen Stromversorgung bei möglichen Blackouts sichern – Vereine können Aggregate nutzen

Feldkirchen-Westerham – Die Gemeinde Feldkirchen-Westerham hat drei leistungsstarke Notstromaggregate angeschafft, die primär zur Versorgung wichtiger öffentlicher Einrichtungen im Falle eines flächendeckenden und langfristigen Stromausfalls dienen sollen.

Geräte können
ausgeliehen werden

Damit die Geräte nicht nur im Notfall zum Einsatz kommen, hat die Gemeinde beschlossen, diese Aggregate auch für ehrenamtliche Vereine und Organisationen aus dem Gemeindegebiet nutzbar zu machen. Diese können die Aggregate für ihre Veranstaltungen ausleihen – ein großer Vorteil, wenn für Veranstaltungen eine zuverlässige Stromversorgung benötigt wird, die sonst anderweitig zu organisieren wäre. Kürzlich überzeugten sich Bürgermeister Johannes Zistl und die stellvertretende Leiterin der Finanzabteilung, Andrea Schnofl, zusammen mit Bauhofleiter Martin Gast von der Leistungsfähigkeit der Aggregate. Sie staunten nicht nur über die Dimensionen der Geräte, sondern auch über deren moderne Ausstattung und Effizienz.

Teure Investitionen
effizient nutzen

Die Geräte sind im Bauhof der Gemeinde stationiert und stehen für Notfälle und ab sofort auch für den gemeinnützigen Gebrauch zur Verfügung. Vereine und Organisationen aus der Gemeinde können die Aggregate für ihre Veranstaltungen anmieten. Damit diese Nutzung reibungslos abläuft, ist wie auch bei Markthütten und Bühnenelementen eine Vereinbarung zwischen der Gemeinde und den Nutzern zu schließen, die alle wichtigen Punkte regelt. Die Überlassung des Aggregats erfolgt kostenfrei. Es ist lediglich die verbrauchte Dieselmenge zu ersetzen. Der Transport des Aggregats muss durch den Bauhof der Gemeinde erfolgen. Dafür werden im Gemeindegebiet pauschal 200 Euro für Laster, Kran und Personal berechnet. Bei weiteren Entfernungen wird nach tatsächlichem Aufwand abgerechnet. Auch für den Auf- und Abbau des Aggregats zeichnet der Bauhof verantwortlich. Die Veranstalter müssen jedoch Personal für die anfallenden Arbeiten bereitstellen und einen Termin mit der Bauhofleitung abstimmen. Sollten zusätzliche Kosten für den Auf- oder Abbau anfallen, trägt der Nutzer diese.

Das Formular zur Beantragung eines Notstromaggregats ist auf der Homepage der Gemeinde zu finden. Die Anschaffung der Notstromaggregate und die Entscheidung, diese auch Vereinen und Organisationen zur Verfügung zu stellen, zeigt laut Bürgermeister Johann Zistl, wie sinnvoll und effizient teure Investitionen genutzt werden können, um sowohl Sicherheit als auch den Gemeinschaftssinn zu stärken.

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