Handwerkliche Hingabe zum Genießen

von Redaktion

Organisatoren des Apfelmarktes zeigen sich zufrieden – Defensives Kaufverhalten

Brotzeit machen und ratschen konnten die Besucher am langen Brett des Bad Feilnbacher Sägewerk Echtler.

Bad Feilnbach – Die inzwischen 31. Ausgabe des Bad Feilnbacher Apfelmarktes werteten die Veranstalter und Ausrichter, darunter die Familie Manfred, Elisabeth und Sebastian Kirner und die Führungsspitzen des Obst- und Gartenbauvereins Feilnbach-Wiechs-Litzldorf sowie Verantwortliche der Kur- und Gästeinformation als vollen Erfolg. Nach vorläufigen groben Schätzungen ließen sich gut 40000 Besucher aus der Region und dem Umland sowie weit darüber hinaus vom Ambiente auf dem Außengelände und in den Zelten inspirieren und faszinieren.

Regnerischer
Auftakt

Ein kühler und regnerischer Auftakt am Donnerstag veranlasste manchen Interessenten noch, auf dem heimischen Sofa zu bleiben, was am ersten Markttag die Besucherschar minderte. Wechselhafter und etwas sonniger präsentierte sich das Wetter dann am Freitag für politische Größen wie dem Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler, Florian Streibl, dem Landtagsabgeordneten Sepp Lausch (FW), Landrat Otto Lederer (CSU) und Bürgermeister Max Singer (ÜW), die dem Apfelmarkt einen Besuch abstatteten. Als ehrenvolle Begleiter standen der Prominenz Bad Feilnbachs Apfelkönigin Regina II. und ihre sechs quirligen Apfelprinzessinnen zur Seite. Im Visier zahlreicher SmartphoneFotografen standen Bad Feilnbachs Aushängeschilder und Repräsentantinnen des regionalen Obstanbaus hauptsächlich am Sonntag.

Gewohntes Bild mit Staus an allen Zufahrtsstraßen sowie Massenandrang auf dem Freigelände sowie in den Zelten beherrschte die Szenen auf und rund ums Gelände. Mit reichlich Applaus würdigten die zahlreichen Besucher die Darbietungen, beispielsweise die der Kinder- und Jugendgruppen des Trachtenvereins D’Jenbachtaler Bad Feilnbach, die klaren und munteren Stimmen des Feilnbacher Kinderchors sowie die geräuschbetonten Takte der Feilnbegga Schnalzer.

Renommierte Blas-
und Musikkapellen

Für Stimmung und gute Laune sorgten renommierte Blas- und Musikkapellen im Hauptzelt oder im Außenbereich sowie unterschiedliche Musikgruppen in der Musikanten-Alm der Musikkapelle Bad Feilnbach und des dazugehörigen Musikvereins.

Begehrte Anlaufstellen waren die Stände mit ihren vielfältigen regionalen Erzeugnissen aus Obstanbau. Zufrieden hinsichtlich des Interesses diverser Besucher waren heimische und regionale Hobby- und Freizeitkünstler sowie führende Vertreter des heimischen und regionalen Handwerks, deren Produkte und Angebote reichlich Arbeit und Hingabe widerspiegelten. Allerdings, wie Vertreter aus Gewerbe und Dienstleistung auch feststellten, war das Kaufverhalten der Besucher mit Verweis auf die derzeit kritische Wirtschaftslage wesentlich defensiver.

Weniger Grund zum Klagen hatten die Betreiber der Fahrgeschäfte, in denen Kinder sich nach Herzenslust vergnügten. Ein Hit in diesem Jahr war das große Riesenrad mit vollverglasten Kabinen, die vor allem an den klaren und wolkenfreien Tagen einen herrlichen Blick ins Rosenheimer Stammmoorbecken und der nachgelagerten Bergkette ermöglichte. Alle Hände voll zu tun hatten Bedienungen sowie das Küchenpersonal im Hauptzelt, wo sich die Gäste regionale Spezialitäten schmecken ließen.

Diverse Bilderstrecken zum Apfelmarkt in Bad Feilnbach finden Sie im Internet unter www.ovb-online.de.

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