Bruckmühl – Im Rahmen der jüngsten Oktober-Sitzung des Marktgemeinderates Bruckmühl informierte Andreas Wieser das Plenum über die jüngsten Finalisierungsarbeiten an der Bruckmühler Straße. So wurden unter dem Aspekt eines besseren Miteinanders im Straßenverkehr zwischen der Weihenlindener Straße (Kreisverkehr) und der Fraunhoferstraße, Ortsteil Heufeld, in beiden Fahrtrichtungen rund 60 Fahrrad- Piktogramme aufgebracht. Ergänzende Richtungspfeile weisen dazu in die jeweilige Fahrtrichtung.
Der Abstand der weißen Asphaltmarkierungen beträgt 50 Meter. Im unmittelbaren Bereich der Justus-von-Liebig-Schule sind unter Sicherheitsaspekten zwischen der Lena-Christ-Straße und der Pettenkoferstraße die Abstände zwischen den Piktogrammen auf 25 Meter verkürzt. Auch wurden die weißen Fahrrad-Markierungen auf der Asphaltfläche bei den einmündenden Straßen und Bushaltstellen platziert. Nach Darstellung des gemeindlichen Sachbearbeiter Mobilität sollen die Piktogramme auf den erhöhten Radfahrer-Verkehr hinweisen. Dies schließt auch die besondere Schutzbedürftigkeit sowie die Gleichberechtigung der Radler im Straßenverkehr ein.
„Verkehrsuntersuchende Studien haben gezeigt, dass diese Piktogramm-Ketten einen deutlich positiven Einfluss auf die objektive und subjektive Sicherheit, sowie auf das Verhalten der Verkehrsteilnehmenden haben“, verdeutlichte Wieser. Abschließend wies er noch daraufhin, dass diese weißen Radl-Zeichen und Markierungen keine eigene, so genannte Radverkehrsanlage darstellen und damit noch nicht in der Straßenverkehrsordnung verankert sind. Auch dürfen Autos auf den neu gekennzeichneten Straßenflächen in den erlaubten Abschnitten (wie im Bereich der Hochbordsteine) parken. Ohne weiteren Erörterungsbedarf nahm das Kommunalplenum die Sachstandsinformation zur Kenntnis. tn