Tuntenhausen – Viele Bauthemen standen jüngst auf der Tagesordnung des Gemeinderates Tuntenhausen. Vorweg: Alle Anträge wurden positiv beschieden.
Dem Antrag auf Baugenehmigung zur Nutzungsänderung des Dachgeschosses und zur Erweiterung der beiden Wohnungen im Obergeschoss im Oberrainer Feld 13 stellte das Gremium sein Einvernehmen in Aussicht, wenn die Untere Bauaufsichtsbehörde den Anteil der Wohnnutzung gegenüber dem Gewerbe für untergeordnet erklärt und die gewerblich notwendige Wohnnutzung der beiden Antragsteller anerkennt.
Für den Bebauungsplan Nr. 31 „Biberger Feld“ wurde nach der Auslegung nun mit kleinen Änderungen der Bebauungsplanentwurf gebilligt und einstimmig zur erneuten Auslegung bestimmt. Für den Bebauungsplan Nr. 65 „Niedergarten-Feld“, sprich die Ostermünchner Mitte, wurden die letzten Änderungen (Neuanbindung der Erschließungsstraße, Sichtdreiecke, Höhenbezugspunkte, Stellplätze) verabschiedet. Der Gemeinderat billigte einstimmig den dritten Entwurf des Bebauungsplans und beauftragte die Verwaltung das erneute Auslegungsverfahren durchzuführen. „Wir nähern uns jetzt dem Ende“, meinte Bürgermeister Georg Weigl, der hier schon auf die Ungeduld der Ostermünchner Bürger verwies.
Genauso einstimmig wurde der Bebauungsplan Nr. 38 „Solarpark Mailling“ nach vorhabenbezogener Auslegung geprüft und abgewogen. Der Rat billigte auch hier den Entwurf und beauftragte die Verwaltung, das Auslegungsverfahren durchzuführen. Ein weiterer Bebauungsplan, Nr. 86 „Am Lechnergraben“ in Tuntenhausen, kam nach Auslegung des Vorentwurfs auf den Tisch. Auch hier billigte der Rat einstimmig den Entwurf inklusive kleinerer Änderungen. Auch er wird noch einmal ausgelegt.
Als letzter Bebauungsplan kam der „Lerchenweg“, Nr. 87, dran. Auch dieser wurde einstimmig gebilligt und zur erneuten Auslegung beauftragt.
Daneben gab es noch über einen Zuschuss zu befinden. Der Wasserbeschaffungsverband Antersberg-Voglried beantragte nämlich einen solchen in Höhe von 215000 Euro. Der Verband muss zur Aufrechterhaltung der Wasserversorgung eine neue Leitung mit Übergabeschacht bauen. Die Kosten dafür liegen bei rund 340000 Euro. Mit dem Eigenkapital von 125000 Euro kann aber nur ein Teil davon finanziert werden. Vor Auszahlung des Zuschusses, der einstimmig verabschiedet wurde, ist noch eine Tilgungsvereinbarung mit dem Verband zu erstellen. ws