Achtmal Live-Musik an einem Abend

von Redaktion

Bei der neuen Ausgabe der Bad Aiblinger „Nacht der Musik“ war kürzlich von Rock bis Jazz alles geboten: Wie und wo die acht Bands aufgetreten sind und was die Besucher erleben durften.

Bad Aibling – Als eine einzigartige Musikveranstaltung erwies sich kürzlich abermals die Nacht der Musik in Bad Aibling. Lebhafte Atmosphäre in kleinen Clubs oder historischen Gebäuden luden dazu ein, musikalisch zu feiern. Und: Einmal zahlen – überall hinein.

Nachtschwärmer und Musikfans zugleich tingelten durch die Kneipen und erfreuten sich an den verschiedensten Genres, von klassischer Musik über Rock und Pop bis hin zu Jazz und elektronischer Musik.

Das diesjährige Programm bot wieder so einiges. Acht Spielorte standen dabei parat: Im Jules spielte The Blackbox Rock´n´Roll mit Hits der 1950er-, 60er- und 70er-Jahre und animierte die Leute zum Tanzen. Im neuen Rathaus gab es diesmal keine Stadtratssitzung, sondern Boogie und Rockabilly mit den Rock´n´Roll & Petticoats. Elvis Presley und Johnny Cash ließen grüßen.

Cuartuno erfreute die Musikliebhaber in der Galerie im alten Feuerwehrgerätehaus mit tollen Vibes einer Latin Night. Die Band aus Bolivien zauberte mit Latin und Salsa Musik aus fernen Ländern in die Galerie und erinnerte an sonnenhungrige Urlauber unter Palmen.

Im Café & Konditorei Rott spielte Michi Covert Country, Blues und Soul sowie Hits seines Idols Bruce Springsteen. Ein Höhepunkt war dabei seine Akustik-Gitarre, die der Einzelkämpfer blendend beherrschte. Zuhören und dazu einen Wein oder ein Bier genießen, was will man mehr?

Die Black Hat Blues Band eroberte die CafeLotteBar – die Besucher genossen innen wie außen Songs von Jimmi Hendrix, Eric Clapton oder Lynyrd Skynyrd. Selbstverständlich war hier auch Tanzen angesagt. Lindners Schwemme und Florianistube waren der Schauplatz von Less Affair unplugged. Das Duo aus Österreich eroberte die Gäste mit traumhaftem Gesang durch alle Genres. „A Traum“, würde der Österreicher sagen.

Ein Stückchen weiter von der Innenstadt entfernt gab es am Bahnhof noch zwei weitere Veranstaltungen: Im Atelier Stacheder (Bahnhofshalle) musizierten in kuscheliger Atmosphäre Stax & Friends mit Irish-Schottisch-Bayrisch-Folk. Und im Atelier Stacheder trat Mario Schönhofer auf. Der studierte Jazzmusiker war lange Zeit als Studiomusiker für viele Größen der 1980er- und 90er-Jahre international tätig.

Die Auftritte starteten alle 30 Minuten und die „Lost Place“-Location machte als dunkler Kellerraum seinem Namen alle Ehre. Der Veranstalter, Wimmer Musik & Events, hatte jedenfalls wieder ein gelungenes Programm auf die Beine gestellt, das bei den Besuchern sehr gut ankam.

Artikel 5 von 11