Tuntenhausen – Der Senioren- und Behindertennachmittag der Gemeinde war erneut ein Höhepunkt für viele ältere Menschen. Gemeinsam mit Freunden zusammenkommen, plaudern und ein paar gemütliche Stunden verbringen – das stand auch diesmal im Mittelpunkt. Dieser Nachmittag hat mittlerweile einen festen Platz im Terminkalender der Gemeinde und bei den Senioren selbst. Rund 100 ältere Bürger strömten in die Mehrzweckhalle nach Schönau.
Ein buntes Programm erwartete die Senioren: Musik von der Oberhirl Musi und viel beklatschte Auftritte der Kinderplattler-Gruppe aus Schönau. Zudem wurden die Besucher mit einem beeindruckenden Kuchenbuffet verwöhnt, das von fleißigen Frauen aus Schönau und Hohenthann ausgerichtet wurde.
Die Seniorenbeauftragte der Gemeinde, Erika Zimmert, begrüßte in der Mehrzweckhalle auch die Zweite Bürgermeisterin Maria Breuer sowie Ehrenbürger Hans Thiel und Dr. Ramona Schumacher, die als Wohnberaterin der Gemeinde tätig ist. „Alle Jahre kommen wir hier zusammen und jedes Jahr kann ich in neue fröhliche Gesichter blicken“, begrüßte Zimmert die Besucher und reflektierte über ihr Ehrenamt. „Leider hat sich seit meiner Amtsübernahme wenig verändert“, stellte sie fest und verwies auf den neuen „ehrenamtlichen Seniorenbeirat“, für den sich bereits zwei Frauen gemeldet haben. Angesprochen sind alle, die sich gerne in irgendeiner Form – sei es mit Ideen und Gedanken, Pressearbeit oder Ähnlichem – einbringen möchten. Zimmert möchte damit künftig eine intensivere Seniorenarbeit in der Gemeinde vorantreiben.
Ideen gibt es nach ihren Worten genug, aber alleine ist das nicht zu schaffen. „Gemeinsam geht alles leichter“, betonte sie und verwies auf den kürzlich eingerichteten Fahrdienst, der bisher sehr gut angenommen wird. Schritt für Schritt wird sogar eine Ausweitung des Fahrdienstes mit einem eigenen Fahrzeug der Gemeinde in Aussicht gestellt. Maria Breuer, Zweite Bürgermeisterin, freute sich über den guten Besuch und begrüßte die Gründung eines Seniorenbeirates. Die vergnüglichen Stunden unter Gleichgesinnten vergingen leider viel zu schnell. Werner Stache