Bad Aibling – Viele Runden, um zu helfen – das ist das Motto des Spendenlaufs an der Wilhelm-Leibl-Realschule in Bad Aibling gewesen. Der Erlös wird dem Verein „Brücke zum Leben“ zugutekommen.
Die Idee ist derweil relativ einfach: Jede Schülerin und jeder Schüler sollte im Vorfeld einen Sponsor finden, der dann jede erlaufene Runde mit einem gewissen Betrag unterstützt. Und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.
Die rund 700 Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Leibl-Realschule legten in dem 90-minütigen Lauf insgesamt 7011 Runden zurück, was in etwa einer Strecke von 3505 Kilometer entspricht.
„Ich bin einfach überwältigt“, freut sich Manuela Di Franca, selbst Lehrerin an der Bad Aiblinger Realschule und Mitorganisatorin des Spendenlaufs.
„Es ist einfach schön, dass die Schülerinnen und Schüler so engagiert bei der Sache waren.“
Die erlaufenen Runden bei nasskaltem Wetter und der damit verbundene Betrag werden unterdessen zu 100 Prozent einem Hilfsprojekt an der Ramah School in Rushango, Uganda, zugutekommen.
Es geht darum, der Schule einen innovativen Wasserfilter zur Verfügung zu stellen, der es mithilfe einer speziellen Membran schafft, Bakterien und andere Krankheitserreger aus dem Wasser zu entfernen. Dieser funktioniert gänzlich ohne Strom und Chemikalien. Damit soll der Schule dort ein Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht werden. „Es war uns wichtig, durch diese Aktion den Schülern auch Solidarität und Nachhaltigkeit näherzubringen“, meint Di Franca.
Eigens dafür wird Di Franca höchstpersönlich Ende Oktober nach Afrika reisen, um das Geld zu übergeben. Umso schöner, dass die vielen Runden beim Spendenlauf an der Wilhelm-Leibl- Realschule dazu beitrugen, um zu helfen.