Aufregende Tage in Jenesien

von Redaktion

Austauschprogramm Mittelschüler aus Feldkirchen-Westerham zu Gast in Südtirol

Feldkirchen-Westerham/Jenesien – Ein aufregendes und bereicherndes Austauschprogramm zwischen der Mittelschule Feldkirchen-Westerham und der Partnergemeinde Jenesien in Südtirol wurde erfolgreich gestartet.

Initiatorin des Projekts ist Lehrerin Ramona Held, die mit großem Engagement und Herzblut den Austausch ins Leben gerufen hat. 32 Schüler der siebten Jahrgangsstufe reisten in die malerische Gemeinde Jenesien. Begleitet wurden sie vom stellvertretenden Schulleiter Ralf Kassirra sowie den Lehrkräften Dusty Pearce und Ramona Held.

Besuch im
Ötzi-Museum

Dort wurden sie von 27 Schülern der achten Klasse, ihren Lehrkräften sowie der Direktorin Priska Neulichedl und dem Vizedirektor Gerhard Hofer herzlich empfangen. Schon ab dem ersten Tag stand das Kennenlernen im Mittelpunkt. Der sozialpädagogische Dienst der Mittelschule Jenesien organisierte spezielle Kennenlernspiele, die das Eis zwischen den Jugendlichen schnell zum Schmelzen brachten.

Der zweite Tag führte die Schüler auf eine Wanderung über den Salten, eine wunderschöne Hochebene in Südtirol. Dabei hatten alle die Gelegenheit, die atemberaubende Natur zu genießen. Am Nachmittag stand ein kulturelles Highlight auf dem Programm: die Führung durch das Ötzi-Museum in Bozen. Im Anschluss folgte, gemeinsam mit den Schülern der Partnergemeinde, eine spannende Stadtrallye durch die Hauptstadt Südtirols. Der Tag endete gesellig: Nach einer großen Portion Pasta konnten die Jugendlichen zwischen Gesellschaftsspielen und einem Fußballturnier wählen.

Am dritten Tag führte der Ausflug alle an den Gardasee. Dort erkundeten die Schüler die historische Altstadt von Sirmione und genossen anschließend eine Schifffahrt nach Garda. Der Abend wurde mit einer gemeinsamen Pizza und einer ausgelassenen Party in einem Jugendraum abgerundet – ein Höhepunkt für viele der Teilnehmer.

Der letzte Tag begann mit einem herzlichen Empfang durch den Bürgermeister von Jenesien, Paul Romen, und den Vizedirektor Gerhard Hofer, die einen allgemeinen Überblick über die Partnergemeinden gaben. Nach einem kleinen Italienisch-Kurs konnten sich die Jugendlichen bei einem Völkerballturnier noch einmal sportlich austoben. Die anschließende Abreise fiel den Schülern dennoch schwer. Telefonnummern wurden ausgetauscht, viele umarmten sich und es flossen auch einige Tränen.

Für das leibliche Wohl der Schüler sowie der begleitenden Lehrer sorgten die Jenesischen Eltern, die immer ausgezeichnet und mit höchstem Engagement Frühstück und Lunchpakete vorbereiteten. Diesen gilt ein ganz besonderer Dank.

Für alle Beteiligten war dieser Schüleraustausch eine unvergessliche Erfahrung, die den Horizont erweiterte und neue Freundschaften entstehen ließ. Die Frage einer Schülerin „Können wir das jetzt jeden Monat machen?“ lässt darauf schließen, dass sich schon jetzt alle Schüler auf den Gegenbesuch im März 2025 freuen, wenn die Jugendlichen aus Jenesien nach Feldkirchen-Westerham kommen werden.

Großartige
Gelegenheit

„Dieser Schüleraustausch ist nicht nur eine großartige Gelegenheit, neue Kulturen und Sprachen kennenzulernen, sondern auch eine wertvolle Erfahrung, die den Zusammenhalt und das Miteinander über Grenzen hinweg stärkt“, so Lehrerin Ramona Held, die darauf hofft, dass sich der Schüleraustausch an der Schule zukünftig etablieren wird.

Artikel 1 von 11