Sportliche Aushängeschilder der Gemeinde

von Redaktion

Bad Feilnbach ehrt fünf junge Athleten – Nationale und internationale Erfolge

Bad Feilnbach – Die Gemeinde Bad Feilnbach darf auch heuer auf ihre sportlichen Leistungsträger stolz sein, die in den vergangenen Monaten bei nationalen und internationalen Wettbewerben Spitzenplätze erlangten. Fünf herausragende Größen wurden im Rahmen der diesjährigen Sportlerehrung von Bürgermeister Max Singer und seinem Stellvertreter Christian Bergener ausgezeichnet. Unterstützung bezüglich Urkunden und Vorbereitung leistete Maria Lottes vom Vorzimmer des Rathauschefs. Das Trio der Geschwister Hemeter sorgte für klangvolle Begleitung.

Für die ausgezeichneten Sportler habe sich Trainingsfleiß, Ehrgeiz und harte Arbeit beispielhaft gelohnt, wie Bürgermeister Max Singer in seiner Laudatio hervorhob und dabei unter anderem „den Rückhalt und Förderung von Eltern, Trainern und Betreuern“ in den Fokus rückte. Dabei gehe es nicht ausschließlich um gute Platzierungen, sondern auch „um die persönliche Entwicklung als Mitglied in den Gemeinschaften“, so Singer, selbst leidenschaftlicher Sportler unter anderem im Ski-Club Au.

Der Vizemeister im Vierer-Bob Christoph Hafer, der ebenfalls geehrt werden sollte, fehlte entschuldigt, da er sich momentan mit seinem Team auf Wettkämpfe in nationalen und internationalen Eiskanälen vorbereitet. Dafür durfte Marie Heide, Bayerische Meisterin der Jugend B beim Startwettkampf und Rodeln, eine Urkunde in Empfang nehmen. Im Visier hat die Kufenflitzerin der Sparte Rodeln vom SV Bad Feilnbach in der kommenden Rodelsaison das erfolgreiche Abschneiden bei der deutschen Meisterschaft in ihrer Klasse.

Ausgezeichnet wurde zudem ihre Vereinskameradin Lea Bernrieder, die als bayerische Meisterin der Jugend C im Startwettkampf hervorging, aber sich bis auf Weiteres aus dem Rodelsport verabschiedet. Ebenso bei der erfolgreichen Rodelsparte angesiedelt ist Phillipp Schneider als bayerischer Meister in der Jugend B männlich im Startwettkampf. Sein wichtigstes Ziel sind Schule mit anschließender Ausbildung zum Kinderpfleger und Erzieher.

Korbinian Franck zählt zu den internationalen Größen im Paraclimbing. Dem deutschen Kader des Deutschen Alpenvereins (DAV) angehörend, belegte er beim World Cup im amerikanischen Salt Lake City den ersten Platz, wurde bei der Europameisterschaft in Villars (Schweiz) Zweiter und beim World Cup in Innsbruck Dritter. Ein sensationeller erster Platz folgte Ende September beim Welt-Cup in Arco.

Wie der Athlet erklärte, gehört er der H3 (Hochhinaus)-Gruppe mit Handicap an und kümmere sich in Eigenregie darum, an die Sport- und Wettkampfstätten per Bahn oder Flugzeug zu gelangen. Zu den Trainingsorten gehören Weyarn, Freimann, Frankfurt und Nürnberg.Peter Strim

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