Bad Feilnbach – Für Max Singer war es eine gelungene Premiere. Als Bürgermeister durfte er erstmals schulische Leistungsträger aus seiner Gemeinde auszeichnen. Für einen erlesenen kleinen Kreis mit zehn Absolventen, die ihre schulische Laufbahn mit Spitzennoten beendeten, wurde es in Begleitung ihrer Eltern ein besonderer Abend im Café „Stefanies“.
Hilfreiche Unterstützung leisteten sein Stellvertreter und Dritter Bürgermeister, Christian Bergener, und Maria Lottes, die sich im Vor-feld um Urkunden, Einladungen und Organisation gekümmert hatten. Für einen klang- und schwungvollen musikalischen Rahmen sorgten die Geschwister Hemeter aus Au.
Nicht allein
die Noten zählen
Wie der Rathauschef in seiner Laudatio betonte, befinden wir uns in einer Leistungsgesellschaft, in der Leistung wichtig und richtig ist. Die ausgezeichneten Jugendlichen hätten durch Fleiß, unermüdliches Lernen und harte Arbeit, unterstützt von ihren Eltern, Lehrern und betrieblichen Ausbildern, ein Zeichen gesetzt, dass sich Leistung allemal lohne. Dabei seien nicht nur die Noten entscheidend, sondern auch persönliche Entwicklungen, auf welche die Jugendlichen als Vorbilder in der Gesellschaft achten und angesichts zunehmender Herausforderungen sich zu ihren Gunsten einbringen sollen.
Wie Bürgermeister Singer abschließend erläuterte, gebe es durchaus mehr Schüler in seiner Gemeinde, die eine öffentliche Ehrung für ihre Mühen und Leistungen verdient hätten. Aufgrund aktuell geltender Datenschutzbestimmungen erhalte die Gemeinde von Schulen allerdings keine Mitteilungen erfolgreicher Absolventen mehr. Daher bittet sie um Unterstützung seitens der Eltern, sich ans Vorzimmerbüro bezüglich öffentlicher Ehrung ihrer Kinder zu wenden.
Eine Urkunde der beiden Bürgermeister entgegennehmen durfte Alois Hemeter, Auszubildender im Zimmererhandwerk aus Au, der mit einem Notendurchschnitt von 1,4 und Mittlerer Reife den M-Zug an der Michael-Ende-Schule in Raubling verließ.
Maria Leicht aus Bad Feilnbach bestand die Matura-Reifeprüfung mit 1,1 am Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium in Kufstein.
Veronika Litzlfelder schloss ihre Prüfungen zur Fachhochschulreife mit einem Durchschnitt von 1,4 an der Staatlichen Fachoberschule Unterschleißheim ab. Als Kauffrau für Büromanagement und einer Note von 1,4 im Zeugnis verließ Katharina Zschocke aus Bad Feilnbach die Staatliche Berufsschule II in Rosenheim. Ihr nächstes Ziel ist allerdings eine Schreinerlehre.
Xaver Schlemmer aus Aich bei Kematen beendete die Ausbildung zum Feinmechaniker Werkzeugbau an der Staatlichen Berufsschule I in Traunstein mit 1,2.
Josef Korbinian Huber aus Sonnenham darf sich mit einer 1,18 in der Tasche „Staatlich Geprüfter Wirtschafter für Landbau, Bachelor Professional Agrarwirtschaft“ nennen, abgeschlossen an der Staatlichen Landwirtschaftsschule Rosenheim.
Theresa Maier aus Bad Feilnbach bleibt als Steuerfachangestellte mit einer Zeugnisnote von 1,1, abgeschlossen an der Staatlichen Berufsschule II Rosenheim, ihrem Ausbildungsbetrieb weiter treu.