Westerham – Vor 30 Jahren wurde der Verein „Ortsverschönerung und Dorfentwicklung“ Westerham gegründet. Unter dem Kürzel OVDE hat er eine stetige Aufwärtsentwicklung genommen und konnte nun mit berechtigtem Stolz auf diese drei Jahrzehnte zurückblicken.
Bei einem Festabend im Kinder- und Bürgerhaus (Ki-West) in Westerham rief die Vorsitzende Christine Baumgartner das bisher Erreichte in Erinnerung. Gleichzeitig kündigte sie an, dass im kommenden Jahr der etwas sperrige Vereinsname OVDE durch „Ortsverein Westerham“ ersetzt werden soll. Die Begründung: Die Ortsentwicklung ist in Begleitung des „Amts für Ländliche Entwicklung (ALE)“ abgeschlossen worden. Mit einer bunten Präsentation von älteren und aktuellen Bildern und Textbeiträgen gelang es Christine Baumgartner und ihren engsten Mitarbeitern, einen Querschnitt der vielfältigen Aufgaben und Aktivitäten zu zeigen, die den Verein mit Westerham verbinden. „Dazu gehören der Spielplatz und der Pavillon am alten Schwimmbad, die Martinsumzüge, auch die lebende Krippe mit Ochs und Esel, das Aufstellen der Bänke für die Spaziergänger, die Mithilfe beim Ramadama-Saubermachen, das Oarscheim und andere Veranstaltungen“, erklärte Baumgartner. Während der Präsentation wurden die Namen derjenigen, die wesentlich zum 30-jährigen Bestehen des OVDE beigetragen haben, mit lebhaftem Beifall bedacht. Stellvertretend wurden vor allem die bisherigen Vorstände genannt: Neben Gründungsvater Adi Tutsch auch Fritz Steidl und Christine Baumgartner.
In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Johannes Zistl die Westerhamer im Allgemeinen und speziell die Mitglieder des OVDE. Er zeigte sich auch angetan vom neuen Vereinsnamen, den sich die Westerhamer im nächsten Jahr geben wollen. „Mit ‚Ortsverein Westerham‘ fühlen sich alle angesprochen“, ist Zistl überzeugt. Über den Inhalt des Kuverts, das er der Vorsitzenden übergab, wurde nichts bekannt. Bei Schmankerln und Getränken, Kaffee und Kuchen wurde lange gefeiert. Deutlich herauszuhören war, dass der in diesen 30 Jahren gezeigte Zusammenhalt im Verein auch weiterhin auf festen Füßen stehen soll. Manfred Merk