Hochwasserschutz: Gemeinde muss tiefer in den Geldbeutel greifen

von Redaktion

Maßnahmen werden teurer als ursprünglich veranschlagt

Feldkirchen-Westerham – Hochwasserschutz ist teuer. Allein in den höher gelegenen Bereichen östlich, nördlich und westlich von Feldkirchen und der unmittelbaren Umgebung wurden jüngst viele Erdbewegungen vorgenommen, kleinere Bäche verlegt und zahlreiche Regen-und-Hochwasser-Rückhaltebecken angelegt.

Für die Ertüchtigung der schon länger angelegten Rückhaltedämme „In der Leiten“ bei Feldkirchen muss die Gemeinde erneut tief in ihren Geldbeutel greifen: Rund 918 000 Euro werden fällig. Dabei war das Vorhaben vor genau vier Jahren noch mit 717 000 Euro berechnet worden. Das ergibt eine Teuerung von 28 Prozent. Begründet wird diese Teuerung der Bauverwaltung zufolge mit stetig steigenden Kosten und der hohen Auslastung der Tiefbaufirmen. Dabei zeigen der aktuelle Zeitplan und auch die zeitnahe Vergabe dieses Auftrags, dass an diesen Arbeiten breites Interesse besteht. „Mit Bescheid vom 13. September dieses Jahres hat das zuständige Wasserwirtschaftsamt Rosenheim den vorzeitigen Beginn dieser Maßnahme für die Becken eins bis fünf genehmigt“, so die Bauverwaltung. Daraufhin wurde der Auftrag beschränkt ausgeschrieben. Zwölf Firmen haben sich daran beteiligt, sieben ein konkretes Angebot abgegeben – mit weit voneinander abweichenden Summen. Den Zuschlag zu einer Angebotssumme in Höhe von 917600 Euro erhielt die Firma Wühr aus Ramerberg bei Wasserburg. Die Vergabe erfolgte durch den Gemeinderat ohne Diskussion oder Gegenstimme. Der teuerste Bewerber hätte 1,616 Millionen Euro in Rechnung gestellt.me

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