Bad Aibling – Alle fünf Jahre ermöglicht das Galerie-Ehepaar Geyer „seinen“ Künstlern eine Ausstellung in der Villa Maria. Quint Buchholz stellt seine Werke schon zum sechsten Mal aus. Die verträumten Bilder dieses Malers, die auf ihre eigene Weise das Leben erklären, laden immer wieder zum Betrachten ein. Ob in Acryl auf Papier oder als signierte limitierte Druckedition, sie zeigen eine Welt, in der Dinge und Wesen zusammenkommen, die eigentlich nicht zusammengehören, wie etwa die Taube und der Tiger. Alle Wesen leben in Eintracht miteinander, und die Vorstellung eines friedlichen Zusammenseins ist in seinem Werk dominant.
In seiner Einführung erläuterte Ernst Geyer, dass Buchholz‘ Bilder einen wichtigen Anspruch an ein Kunstwerk erfüllen: Sie sind Gesprächspartner für den Betrachter, und das sind sie nur, wenn sie ihn in seinem Innersten treffen. Buchholz bestätigte diese Ansicht und betonte, dass mit jedem guten Bild ein Dialog möglich sein solle, wobei die Dialoge für jeden Betrachter unterschiedlich sein können, je nachdem, wie der Mensch geprägt ist. So geht der Besucher nachdenklich oder auch amüsiert an den Bildern vorbei und fragt sich, wie es möglich ist, dass so viel Fantasie in die Werke einfließen kann, wie zum Beispiel in das Bild von den „Mondlichtfischern“, die von ihrem Kahn aus die Netze auswerfen, um das auf dem Wasser reflektierende Mondlicht einzufangen. Mond, Wasser und die Erdkugel sind wichtige Elemente in Buchholz‘ Bildern. Diese Motive finden sich auch in seinen Jahreskalendern, von denen wenige Exemplare in der Ausstellung zu erwerben sind. Die Ausstellung läuft bis zum 15. Dezember. Öffnungszeiten sind Samstag und Sonntag jeweils von 14 bis 18 Uhr in der Rosenheimer Straße 43. Weitere Informationen unter Telefon 08061/92770, E-Mail e.c.geyer@t-online.de oder im Internet unter www.galerie-villa-maria.de. bö