Tuntenhausen/Altlandkreis Bad Aibling – Viele Vereinsvorstände der 18er Gemeinschaft des Altlandkreises Bad Aibling folgten der Einladung von Hubert Stadler, dem 18er Vorsitzenden, zur Herbstversammlung in die Schmankerlhütte Pronberger nach Tuntenhausen.
In diesem Sommer gab es viel zu feiern, wie das Protokollbuch zeigte. Brigitte Kiemer, die 18er Schriftführerin, hatte zahlreiche Ereignisse dokumentiert, die von den anwesenden Jubiläumsvereinen bestätigt wurden.
Großes Lob für
Westerhamer Gaufest
In seinem Bericht dankte Stadler den Feilnbacher Trachtlern und der Gemeinde für das großartige Jugendsingen. Er erwähnte kurz das Fest der 100-jährigen Patenschaft Schönau mit Höhenrain und schwärmte besonders vom Gaufest in Westerham, das außergewöhnlich gut organisiert war. „Respekt“, so der 18er Vorstand. Auch die kleineren Feste, wie in Bad Feilnbach, waren sehr schön und erinnerungswürdig. Sein Appell an alle Anwesenden lautete: „Kemmts zura, wenn wos is“.
Er bemerkte außerdem, dass die 18er Vereinigung über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt sei. Bevor er der 18er Vorstandschaft dankte, rief er dazu auf, sich gegenseitig einzuladen.
Martin Huber junior, der 18er Vorplattler, berichtete von „ein paar Proben“, die gemacht wurden, und teilte mit, dass 20 gemischte Aktivenpaare am Gaufest in Westerham den Ehrtanz darbrachten. „Was für die Musik und auch für die Gruppe spannend war, da keiner genau wusste, was zu spielen oder zu tanzen war“, so Martin Huber. Stadler bedankte sich beim 18er Vorplattler mit einem „Vergelt’s God, dass du die Mannschaft so gut im Griff hast!“
Im Verlauf der Versammlung wurde der 18er Kirta, der „boarische Tanz“ der Gemeinschaft, angesprochen und weitere Termine vereinbart. Der „Ehemaligen Stammtisch“, der zum Trachtler-Treffen wurde, ist auf den 31. Januar 2025, die Frühjahrsversammlung auf den 10. Februar 2025 und das Jugendsingen und Musizieren auf den 28. März 2025 terminiert. Am 27. April 2025 pilgern die Trachtler bei ihrem Bittgang von Maxhofen nach Kleinhöhenrain. Im Anschluss wurden Themen wie die Organisation einer gemeinsamen Busfahrt nach Holzhausen zum Adventsmarkt im Jahr 2025 angesprochen. Eine Fähnrich-Schulung könnte bei Interesse ebenfalls organisiert werden. Der Termin hierfür wäre im Januar oder Februar 2025. Die Fahnenstickerei Jaeschke aus Engelsberg hat bereits zugesagt, diese Veranstaltung fachlich zu begleiten, was Stoffe, Fahnen, Pflege und Ähnliches angehe. Derzeit werde noch jemand gesucht, der über die „Handhabung“ der Fahnen sprechen könne.
Josef Paul junior, Dritter Vorsitzender des gastgebenden Trachtenvereins Ostermünchen, stellte kurz den Verein vor und bezifferte die derzeitige Mitgliederzahl auf etwa 530. Er berichtete vom Bauvorhaben zum neuen Vereinsheim, dem Beginn des Abrisses des noch bestehenden Gebäudes, der Größe des neuen Heimes, der geplanten Bausumme sowie dem Leader-Zuschuss. Die Eröffnung soll im Mai 2025 erfolgen, so Paul.
Planungen für
2026 laufen schon
Schorsch Berndl vom Westerhamer Trachtenverein bedankte sich nochmals für den Besuch zum ersten Gaufest bei allen Anwesenden. „Phänomenal war das Ganze und ein herzliches Vergelt’s God, unser Ziel war es, für alle ein gemütliches Fest hinzubekommen“, so der immer noch begeisterte Trachtenvorstand.
Für das Jahr 2026 wurden bereits die ersten Feste aus der Runde der 18er Trachtler vorgestellt. So feiern die D’Sulzbergler Litzldorf am 20. und 21. Juni 2026 ihr 135-/136-jähriges Gründungsfest mit 100-Jahr-Feier der ersten Vereinsfahne. Hierzu sind alle 18er Vereine und die Gebietsvereine eingeladen. Am 26. Juli 2026 feiern die Oberlandler Bad Aibling das Gaufest vom Oberlandler Gauverband in Willing.