Rassegeflügelschau zeigt Vielfalt

von Redaktion

Bezirksverband Oberbayern und Kreisverband Rosenheim stellen ihre Tiere aus

Bad Aibling – 350 Hühner und 500 Tauben waren in der Ausstellungshalle ein Wochenende lang die eleganten Stars auf zwei Beinen. Sie versammelten sich dort zur Rassegeflügelschau des Bezirksverbandes Oberbayern und des Kreisverbandes Rosenheim. Eingeladen hatten Georg Gasteiger, Vorsitzender des Geflügelzuchtvereins Rosenheim, der Geflügelzuchtverein Bad Aibling und Umgebung mit seinem Vorsitzenden Johann Buchner sowie die Taubenzüchterin Roswitha Benda, Vorsitzende des Geflügelzuchtvereins Miesbach. Sie ist gleichzeitig Bezirks- und Landesjugendleiterin im Verband Bayerischer Rassegeflügelzüchter.

Bei der Eröffnung zeigten sich Landrat Otto Lederer, Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier sowie der evangelische Geistliche Hans-Joachim Schwarz von der Vielfalt der gezeigten Geflügelrassen und der gutbereiteten Veranstaltung beeindruckt. Die Ehrengäste lobten besonders die Hingabe und den Fleiß im verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren und den Erhalt der jeweiligen Zuchtrassen. Respekt und Achtung wurde den Jungzüchtern entgegengebracht, die mit Liebe und Fürsorge die Tradition zu ihren geflügelten Freunden aufrechterhalten. Bewundernswerte Ergebnisse zeigten sich in 60 verschiedenen Rassen, die 90 Aussteller, darunter 21 Jungaussteller, präsentierten. Viele Preisträger aus verschiedenen Wettbewerben auf Bezirks- und Landesebene waren vertreten, sowohl bei den Hühnern und Zwerghühnern als auch bei den Tauben.

Das Interesse der vielen kleinen und großen Besucher galt den wertvollen Lieferanten frischer Eier, die sie dort hautnah kennenlernen durften. Ausführliche Informationen zur Rasse, ursprünglicher Herkunft und Gewicht oder auch Prämierungen lieferten Hinweisschilder.

Die geflügelten Freunde verstanden es prächtig, sich nach allen Regeln der Kunst als Topmodelle in den Mittelpunkt zu stellen. Manch stolzer Hahn bekundete lautstark, der Schönste der Ausstellung zu sein, oder wollte die gackernde Damenwelt beeindrucken. Die Konkurrenz unter den Rassehühnern war mit „Australorps“, „Sulmtaler“, „Brahma“, „Amrocks“, „Zwerg-Cochin“, „Altsteierer“, „Zwerg-Phönix“ und anderen Vertretern groß. Etwas gelassener und ruhiger zeigten sich die ausgestellten Rassetauben. Als überaus gelungen wertete Ausstellungsleiterin Annemarie Riel die Veranstaltung, bei der sich Besucher mit der Arbeit und den Leistungen der Geflügelzüchter vertraut machen konnten. Dazu gehörte auch ein Rondell, das die unterschiedlichen Eier der Geflügelrassen darstellte.

Ein Lob und Dank sprach die Jugendleiterin des Bad Aiblinger Geflügelzuchtvereins den Helfern und Spendern aus. pes

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