Einen alten Brauch in Ostermünchen neu belebt

von Redaktion

Freunde verspotten mit Hungerbaum unverheiratetes Paar

Ostermünchen – Seit Kurzem ziert die Wiese unterhalb des Anwesens des Andre-Bauernhofes, an der Fritz-Schäffer-Straße, ein Hungerbaum.

Dieser altbayerische Brauch geht auf die Zeit zurück, in der Hochzeiten von Eltern arrangiert wurden. Ein Hungerbaum wird aufgestellt, wenn ein Paar trotz siebenjährigem Zusammensein noch nicht verheiratet ist. Dieser Brauch ist als Spott der Freunde gedacht. Die jungen Männer, die überwiegend aus Lampferding und Dettendorf stammen, haben auf und unter dem Baum Kuriositäten wie Bulldogreifen, ein Autowrack oder auch einen Öltank platziert. ws

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