Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

von Redaktion

Mitarbeiter der Stiftung Attl erinnern an ermordete Bewohner

Wasserburg/Attel – Am 14. September 1940 begann die Deportation von 232 Bewohnern aus der Stiftung Attl. Unter dem Regime der Nationalsozialisten wurden sie in die damaligen Anstalten nach Eglfing-Haar, Straubing, Reichenbach, Schweinspoint und Gremsdorf verlegt. Das Leben vieler von ihnen endete in Hartheim (Oberösterreich) in der Gaskammer; andere starben an den Folgen gezielter Unterernährung und Vernachlässigung.

Am vergangenen Donnerstag gedachten am Mahnmal die Mitarbeiter der Stiftung Attl der ermordeten Bewohner der Einrichtung. Nach einer Andacht mit den Seelsorgerinnen der Einrichtung, Ann-Kathrin Lenz-Honervogt und Anna Magdalena Gartner, legten Vorsitzender Jonas Glonnegger und Heimbeirat Tomas Naydenov am Mahnmal eine Gedenkschale nieder.

Zuvor waren die Namen aller Getöteten verlesen worden. Eine kleine Abordnung der Blaskapelle Vogtareuth umrahmte die Andacht musikalisch.mjv

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