Gewerke konnten günstiger vergeben werden

von Redaktion

Millionen-Einsparungen bei Projekt zur Dorfmitte

Feldkirchen-Westerham – Die Arbeiten an der neuen Dorfmitte in Feldkirchen schreiten erfolgreich voran. Besonders erfreulich sind die Kosten für die einzelnen Gewerke. Das kürzlich vom Bauausschuss in einer halben Stunde vergebene Paket mit sechs Gewerken hat ein finanzielles Volumen von 2,78 Millionen Euro. Damit liegen die Gesamtkosten der vergebenen Gewerke um eine Million Euro unter der ursprünglichen Kostenberechnung. Trotz der europaweiten Ausschreibung konnten mehrere Firmen aus der Gemeinde Feldkirchen-Westerham und der näheren Umgebung mit ihren präzise kalkulierten Preisen überzeugen. Dies spiegelte sich in den zufriedenen Gesichtern von Bürgermeister Johannes Zistl und den kommunalen Mandatsträgern wider, die auch lobende Worte für den Projektleiter der Dorfmitte Feldkirchen, Manuel Pauker vom Bauamt der Gemeinde, fanden.

Die Firma Staudacher GmbH aus Rohrdorf erhielt den Auftrag für die sanitären Anlagen zum Angebotspreis von 332900 Euro. Sechs Firmen hatten sich beteiligt, drei gaben ein Angebot ab. Das Leistungsverzeichnis war mit 469800 Euro bepreist, der günstigste Anbieter lag 136900 Euro darunter.

Für die Heizungsanlage in der Feldkirchner Dorfmitte bewarben sich zwei Firmen. Die Feldkirchner Firma Karl Klier GmbH erhielt den Zuschlag für 409800 Euro. Der zweite Bieter hätte 413000 Euro verlangt. Die Angebote lagen unter dem Leistungsverzeichnis von 480000 Euro, was der Gemeinde 70800 Euro einspart.

Die Lüftungsanlage wurde an die Firma Rixner Brochier aus Holzkirchen vergeben. Von zehn angefragten Firmen reichten fünf ein Angebot ein. Der Angebotspreis von 728300 Euro liegt 268600 Euro unter der Kostenberechnung.

Die Brandmeldeanlage wurde beschränkt ausgeschrieben, fünf Firmen bewarben sich. Das günstigste Angebot kam von MTG Kommunikationstechnik mit 78800 Euro, was eine Einsparung von 63800 Euro gegenüber der Kostenberechnung von 142600 Euro bedeutet. Die Vergabe der Stark- und Schwachstromanlage war die größte Einzelposition. Drei Unternehmen bewarben sich, den Zuschlag erhielt die Elektro-Management-Facility GmbH mit 924300 Euro. Die Kostenberechnung lag bei 775800 Euro, konnte jedoch von keinem Bewerber eingehalten werden.

Die Dach- und Abdichtungsarbeiten wurden an die Holzbau Hebensteiner GmbH aus Feldkirchen vergeben. Hebensteiner gab das einzige bewertbare Angebot ab, das mit 303900 Euro um 70200 Euro über der Kostenberechnung von 233600 Euro lag, die sich aus den indizierten Kostensteigerungen von September 2023 ergab. me

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