Bruckmühl – Nach der gelungenen Premiere des VdK-Senioren-Kaffees im Oktober nahm der Andrang bei der zweiten Auflage noch zu: Gut 50 Gäste, darunter auch Bürgermeister Richard Richter und die Seniorenbeauftragte Anneliese Weißbrich, ließen sich in der „Kulturmühle“ mit Kaffee und Kuchen verwöhnen.
In einem kurzen Vortrag warnte VdK-Mitglied Birgit Ligotzky vor den weiterhin aktuellen Schockanrufen, die vorzugsweise ältere Menschen mit aus der Mode gekommenen Vornamen betreffen. Sie spielte dazu einen aufgezeichneten Original-Schockanruf ein. Ligotzky erklärte, dass Menschen nach wie vor darauf hereinfallen, da „wir alle das Bedürfnis nach Liebe und Zuneigung“ haben. Wenn dann beispielsweise der über Generationen vererbte Familienschmuck „dahin sei“, entstehe große Scham. Sie riet, bei solchen Anrufen – ungeachtet der darin zu hörenden Schreie – sofort aufzulegen. Aus ihrer polizeilichen Berufserfahrung gab sie auch Ratschläge für sicheres Online-Banking, warnte vor unseriösen E-Mails und beantwortete Fragen der Anwesenden. Für ihre Ausführungen erhielt sie viel Applaus.
Musikalisch unterhalten wurden die Gäste vom evangelischen Pfarrer im Ruhestand und Marktgemeinderat Harald Höschler mit seiner legendären und kräftig beklatschten „Nostalgie-Hitparade“. Zu Beginn stimmte er passend „In einer kleinen Konditorei“ an. Seine weitere Setliste erstreckte sich von „Du kannst nicht immer 17 sein“ über „Liebeskummer lohnt sich nicht“ bis zu den „Capri-Fischern“. Außerdem griff er auch in die Austro-Pop-Kiste mit „Irgendwann bleib i dann dort“ und „Weus‘d a Herz host wia a Bergwerk“. Der VdK-Ortsverbandsvorsitzende und Marktgemeinderat Konrad Hammerl freute sich über die große Resonanz und bedankte sich bei der Marktgemeinde für die erhaltene Zuwendung. Außerdem gab er den Termin für den nächsten VdK-Senioren-Kaffee bekannt: Er findet am Mittwoch, 11. Dezember, um 14 Uhr in der „Kulturmühle“ statt. bjn