Vereine erinnern an gefallene Kameraden

von Redaktion

Unterlauser Krieger- und Veteranenverein sowie Feuerwehr mahnen zum Frieden

Feldkirchen-Westerham – Am Volkstrauertag hielten der Krieger- und Veteranenverein sowie die Feuerwehr Unterlaus eine feierliche Gedenkzeremonie für ihre gefallenen, vermissten und verstorbenen Mitglieder ab. Aufgrund der kurzfristigen Sperrung der St.-Vitus-Kirche fand der Gottesdienst in der Fahrzeughalle der Unterlauser Feuerwehr statt. Pater Banda leitete die bewegende Feier, die musikalisch von einer Abordnung der Höhenrainer Musikkapelle umrahmt wurde.

Im Anschluss an den Gottesdienst formierten sich die Vereinsmitglieder zu einem feierlichen Zug. Angeführt von der Musikkapelle, der Geistlichkeit sowie den Fahnenabordnungen der Vereine zogen sie zum Unterlauser Kriegerdenkmal. Dort gedachten sie all jenen Kameraden, die aus den Kriegen nicht mehr heimgekehrt waren. Mit gesenkten Fahnen, dem Lied vom Guten Kameraden und einem dreifachen Salut ehrten die Teilnehmer ihre Kameraden. Nach dem Totengedenken begrüßte Alois Braun, Obmann des Krieger- und Veteranenvereins Unterlaus, die Kameraden zur Versammlung im Gasthaus Bergmüller. Braun bedankte sich bei allen, die zur Vorbereitung und Durchführung der Feierlichkeiten beigetragen hatten. Vorsitzender Michael Glockner hob die bedeutende Aufgabe der Veteranen hervor, die Erinnerung an die Schrecken der Kriege wachzuhalten und für Frieden zu mahnen. Mit Blick auf die aktuellen Konflikte im Nahen Osten und in der Ukraine fand diese Botschaft besondere Dringlichkeit.

Ein erfreuliches Ereignis war die Aufnahme eines neuen Mitglieds, Andreas Heimgartner, in die Reihen des Vereins. Zudem wurden langjährige Mitglieder für ihre Treue geehrt: Anton Kiesl für 40 Jahre und Josef Kiesl für 60 Jahre Mitgliedschaft, wurden in Abwesenheit von Vorstand und Obmann für ihre Verdienste gewürdigt. hmi

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