Neue bayerische Rekorde aufgestellt

von Redaktion

Rettungsschwimmer glänzen beim Internationalen Deutschlandpokal

Bad Aibling/Warendorf – Der 30. Internationale Deutschlandpokal der Rettungsschwimmer fand kürzlich in Warendorf statt und bildete den krönenden Abschluss der Rettungssportsaison in Deutschland. Rund 230 Athleten aus acht Nationen und 16 DLRG-Landesverbänden kamen zusammen. Über 300 Rettungssportler traten in der Sportschule der Bundeswehr an, um in verschiedenen Disziplinen ihr Können unter Beweis zu stellen. Im Mittelpunkt standen der Teamwettkampf der Nationen und der Wettstreit der Mannschaften aus den DLRG-Landesverbänden.

Die Athleten mussten in Einzel- und Staffeldisziplinen im Schwimmbecken nicht nur schnell schwimmen, sondern auch längere Strecken tauchen, Hindernisse untertauchen und Puppen schleppen. Sebastian Kürpick, der mit dem Bayern-Kader an den Start ging, absolvierte fünf Einzelstarts und erzielte dabei neue persönliche Bestzeiten. In den Mannschaftswettbewerben stellten die fünf Jungs aus Bayern in vier Staffeln neue bayerische Rekorde auf und erreichten in der Gesamtwertung der Landesverbände einen hervorragenden sechsten Platz.

Nur drei Wochen zuvor hatte Sebastian Kürpick seinen Heimatverein, die DLRG Ruhpolding, bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Hannover vertreten. Dort qualifizierte er sich im Sommer bei den bayerischen Meisterschaften als Gesamtsieger und belegte in Hannover den 25. Platz in der offenen Altersklasse.

Der Rettungssport, eine Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens, dient dazu, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer, die im Ernstfall Leben retten können. Der Sport hilft, Techniken zur Rettung zu perfektionieren. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind entscheidend, um im Wettbewerb konkurrenzfähig zu sein. Gleichzeitig hält das sportliche Training fit für den Wasserrettungsdienst an Stränden, Badeseen und in Schwimmbädern.

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