Großkarolinenfeld – Zwei neue Zebrastreifen in der Rosenheimer Straße, diesen Wunsch trug ein Gemeindebürger bei der Bürgerversammlung vor. Der Antrag dazu wurde von den anwesenden Bürgern angenommen, sodass im nächsten Schritt der Gemeinderat dazu verpflichtet war, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das ist nun in der vergangenen Sitzung geschehen.
Bürgermeister Bernd Fessler (Parteifrei) erklärte, dass für Zebrastreifen der Landkreis Rosenheim zuständig sei. Daher könne der Gemeinderat lediglich entsprechende Anträge stellen. Der Wunsch des Bürgers Fabian Riss war es, einen Zebrastreifen im Bereich des Friedhofs und einen auf Höhe der Wendelsteinstraße zu schaffen. Gerade dort, so hatte er in der Bürgerversammlung berichtet, stehe er mit seinen Kindern auf dem Weg in die Kita oft minutenlang, ehe ein Verkehrsteilnehmer sie passieren lasse. Bürgermeister Fessler erklärte, dass es wahrscheinlich ein gewisses Fußgängeraufkommen brauche, damit ein Zebrastreifen genehmigt werde. Außerdem benötige man dann auch ein entsprechendes Leitsystem für blinde Personen. Gemeinderat und Landtagsabgeordneter Sepp Lausch (FW-GBV) bot an, über seine Fraktion einen zusätzlichen Antrag beim Kreistag zu stellen.
Hans Kosek (PLW) betonte, man solle sich nicht von den bürokratischen Hürden einschüchtern lassen, sondern „einfach den Antrag stellen“.
Der Gemeinderat einigte sich einstimmig, Anträge für zwei Zebrastreifen beim Landkreis Rosenheim zu stellen.