Zeitreise in längst vergangene Tage

von Redaktion

Mittelalterflair weht über historischen Weihnachtsmarkt in Maxlrain

Tuntenhausen Ein zauberhaftes Weihnachtserlebnis gab es am vergangenen Wochenende auf dem historischen Weihnachtsmarkt nahe dem Schloss Maxlrain. Die dreitägige Veranstaltung lud Besucher zu einer Zeitreise in ein vergangenes Jahrhundert ein. Das Besondere: Alle Händler und Künstler sowie auch der gesamte Markt waren historisch und authentisch unterwegs.

Handarbeiten und
Felle im Angebot

Die Händler und Handwerker präsentierten dabei eine Vielzahl seltener Waren, darunter handgefertigte Holzprodukte, mittelalterliche Lederarbeiten, Felle, Messer, Gewänder und Pelzartikel – allesamt kein billiger Kommerz, sondern hochwertige Angebote. Die Besucher hatten auch Gelegenheit, das Schmiedehandwerk live zu erleben. Bei einer Temperatur von über 1000 Grad schmiedete der Schmiedemeister das Eisen. Und für die kleinen Besucher gab es sogar ein Kinderzauberzelt.

Auf der Bühne sorgten verschiedene Künstler mit mittelalterlicher Weihnachtsmusik und Gesang für Unterhaltung. Besonders das Ensemble „Forzarello“ begeisterte dabei das Publikum in Maxlrain mit Klamauk und Jonglage.

Zudem sorgte die faszinierende Falknerei bei Groß und Klein für Staunen. Ritter, Burgfräulein, Bauern und Mönche tummelten sich als Besucher auf dem Marktgelände unweit des Schlosses Maxlrain und gaben dem Ganzen ein besonderes Flair.

Dazu gab es Kulinarik aller Art – Barbarenspieß, Schupfnudeln, Baumstriezel, „A zrissene Sau“ oder eine Kasgrillwurst. Abgerundet von passenden Getränken, wie Met, Bier vom Fass, Hexenspritz oder Beerentrunk.

Ein Meer
aus Fackeln

Sobald die Dämmerung einsetzte, verwandelte sich das Marktgelände in ein Meer aus Kerzen, Fackeln und Lagerfeuern. Dieses warme, flackernde Licht ließ die mittelalterliche Kulisse noch zauberhafter erscheinen. „Nur der Schnee fehlte“, bedauerte die Veranstalterin Hanni Hascher – die zusammen mit ihrem Mann Axel das Spektakel organisiert hatte.

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