Feldkirchen-Westerham – Mehr Leute als die große Familie von Benno Neumeier sind am 11. Dezember zusammengekommen. Der gebürtige Feldollinger wäre 85 Jahre alt geworden, war aber wenige Tage vorher nach schwerer Krankheit gestorben und ist an seinem Ehrentag auf dem Pfarrfriedhof in Feldkirchen im Elterngrab beerdigt worden. Schorsch Berndl, Vorstand des Trachtenvereins „D’Mangfalltaler“ Westerham, schilderte in seinem Nachruf Neumeier als einen Mann, der in seinem Leben vielfältige Spuren hinterlassen hat. An erster Stelle stand immer die Familie. Mit seiner Ehefrau Lisbeth hat er schon diamantene Hochzeit feiern dürfen. Mit dabei im Familienbund waren immer die vier Kinder mit ihren Partnern, die neun Enkel und die sechs Urenkel. Der gelernte Maurer stieg schon in jungen Jahren zum Bauleiter und Polier auf. Er war aktives Mitglied bei den Trachtenvereinen Vagen und Westerham und bei der Feuerwehr Feldolling. Beim TV Feldkirchen gehörte Neumeier zu den Gründungsmitgliedern der Sparte Tischtennis. TV-Vorstand Anton Kammerloher erinnerte dankbar an sein ungewöhnliches Engagement: „50 Jahre war er Mitglied im TV Feldkirchen, seine größten Erfolge hatte er als Trainer und Betreuer der Jugendlichen im Tischtennis, mit denen er viele, auch große Erfolge feiern konnte“. Den von einer Stubnmusi und auch gesanglich umrahmten Trauergottesdienst feierten Pater Baltharaju Banda und Diakon Hubert Atzinger. Mit am Grab auch die Fahnenabordnungen des Trachtenvereins Westerham, des Turnvereins Feldkirchen und der Feuerwehr Feldolling, begleitet von einer einheimischen Musikkapelle. me