Höhenrain – Einen musikalischen Höhepunkt zum Jahreswechsel bot die Kammermusik Höhenrain. Das jährliche Silvesterkonzert lockte erneut zahlreiche Besucher in die Kirche St. Michael in Großhöhenrain. Die vier Ensemblemitglieder Josef und Sonja Stahuber sowie Ludwig und Martina Lusky wurden heuer von Merle Schütze am Violoncello verstärkt.
Das abwechslungsreiche Programm umfasste Werke aus mehreren Epochen, die eindrucksvoll dargeboten wurden. Einen prachtvollen Einstieg ins Konzert bot Jean-Joseph Mourets „Sinfonies de Fanfares“. Die strahlenden Trompetenklänge von Ludwig Lusky, begleitet von Josef Stahuber an der Orgel, verliehen dem Stück eine festliche Atmosphäre.
Es folgten barocke Kammermusikwerke mit dem Concerto a-moll von Antonio Vivaldi und der Triosonate B-Dur von Carl Philipp Emanuel Bach. Hörenswert wurden diese mit technischer Perfektion und musikalischem Feingefühl dargeboten. „A Million Dreams“ von Benj Pasek und Justin Paul, in einem Arrangement von Mac Huff bildete einen klangvollen Kontrast zu den Barockwerken.
Die dann folgenden Gesangsstücke brachten eine besinnliche Note ins Programm. Mit kleinem Chor wurde von Friedemann Winklhofer Fröhliche Weihnacht und Still, still aufgeführt sowie mit Gesang und Instrumenten Amazing Grace in einem Arrangement von Peter Hunt. Beim Chorgesang wurden die vier Mitglieder der Höhenrainer Kammermusik von Johanna Neuhäuser sowie Robert und Ludwig Stahuber verstärkt. Der Gesang schuf einen harmonischen Zusammenklang, der besonders in den traditionellen Weihnachtsliedern zur Geltung kam. Der Abend endete mit lang anhaltendem Applaus, der die hohe Wertschätzung des Publikums für die Aufführung ausdrückte. Mit einem Programm, das Tradition und Moderne miteinander verband, bewies die Kammermusik Höhenrain erneut ihre Vielseitigkeit und ihr hohes künstlerisches Niveau.re