Nachruf

von Redaktion

Feldkirchen-Westerham – Schon das Geburtsjahr 1923 lässt erahnen, dass die in Mittenkirchen bei Vagen geborene Anna Riedmeier kein leichtes Leben hatte. Trotz aller Mühsal und Arbeit aber war es ausgefüllt mit großer Liebe zu ihrer großen Familie und vielen anderen, die ihr nahestanden.

Jetzt ist Anna Riedmeier im hohen Alter von 101 Jahren in Begleitung ihrer engsten Angehörigen daheim friedlich gestorben. „Dass ich neben meinen vier Enkeln auch die Geburt meiner beiden Urenkel noch erleben durfte, macht mich stolz und auch glücklich“, sagte die Mutter von zwei Töchtern und tiefgläubige Frau bei jedem gegebenen Anlass.

Eine ganz besondere Fürsorge hat sie ihrem schon 2011 verstorbenen, an einer schweren Kriegsverletzung leidenden Ehemann Nikolaus Riedmeier zukommen lassen.

Knapp 60 Jahre lang war sie mit ihm verheiratet. Als Mesnerin betreute Anna Riedmeier 38 Jahre lang die Sankt-Nikolaus-Kirche in Feldolling. Die langjährige Mitgliedschaft bei fünf Vereinen zeigt, dass sie das Leben auch gern in netter Gesellschaft verbrachte.

Den Trauergottesdienst feierten Pater Baltharaju Banda und Diakon Hubert Atzinger. Mit der Vereinsfahne begleitete der Frauenbund den Sarg von Anna Riedmeier zum Familiengrab auf dem Pfarrfriedhof in Feldkirchen. me

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