Feldkirchen-Westerham – Die Sanierung der Dorfstraße in Kleinhöhenrain, samt der Verbreiterung des Gehwegs, ruht derzeit. Dennoch hatte der Bauausschuss kurz vor Jahresende noch über finanzielle Nachbesserungen zu entscheiden und stimmte einstimmig zu.
Die beauftragte Rosenheimer Firma beantragte einen Nachtrag von rund 67000 Euro für Spundwände, eine Bohrschablone und die Einrichtung einer Baustelle. Diese Leistungen waren in der Leistungsbeschreibung nicht enthalten, da man davon ausgegangen war, dass die Bohrungen ohne Schablone und Verrohrung möglich seien. Zudem stellte sich heraus, dass auch der Boden unerwartet breiig und locker war. Weitere rund 18500 Euro wurden für die Balkenschalung, erschwerte Bedingungen, Mehrmengen und Bauzeitenverzögerung nachberechnet. Die Schal- und Bewehrungspläne für den Kopfbalken lagen zum Zeitpunkt der Ausschreibung nicht vor. Von den geforderten 107000 Euro wurden rund 34000 Euro abgezogen, da einige Leistungen bereits erbracht oder nicht benötigt wurden. Die tatsächlichen Mehrkosten betragen rund 73000 Euro, das entspricht rund 8,5 Prozent der Gesamtkosten. me