Irschenberg – Der Neujahrsempfang in Irschenberg bot eine Plattform zur Ehrung verdienter Bürger der Gemeinde. Bürgermeister Klaus Meixner lud in das Trachtenheim ein, um schulische, berufliche und kulturelle Leistungen sowie Jubilare zu würdigen. Laut Angaben der Gemeinde fanden im vergangenen Jahr 48 Veranstaltungen statt. Das Gemeindeleben wird durch drei über 100 Jahre alte Trachtenvereine, drei Feuerwehren und 54 Vereine geprägt. Die Aktivitäten reichen von Musik und Sport bis hin zu Gartenbau, Kultur und dem Helferkreis Asyl.
Meixner dankte den Vereinsvorständen für ihren Einsatz, der das Leben in Irschenberg bereichert. Er eröffnete den Empfang mit den Worten: „Wir sind zusammengekommen, um die Wertschätzung für das Ehrenamt zu zeigen, um Personen zu ehren, die Herausragendes vollbracht haben und um uns im lockeren Beisammensein kennenzulernen.“ Zu den Gästen zählten Altbürgermeister und Ehrenbürger Quirin Höß, die stellvertretenden Bürgermeister Marinus Eyrainer und Tom Niggl sowie Mitglieder des Gemeinderats, denen Meixner für ihre Arbeit dankte. In der Gemeinde mit 3300 Einwohnern sind laut der Handwerkskammer für München und Oberbayern 196 Betriebe gemeldet, was Irschenberg als Hochburg des Handwerks auszeichnet. Sieben von 73 Vertretern in der Vollversammlung der Handwerkskammer stammen aus Irschenberg, darunter Konditorin Lena Nägele und Augenoptikerin Sophie Kleinschwärzer. Beide wurden für ihre Leistungen geehrt. Dass Irschenberger schon in der Vergangenheit in der HWK eine wichtige Rolle spielten, beweisen Sebastian Trainer senior und Sepp Summerer, die 2024 nach 20 beziehungsweise 15 Jahren dort ausgeschieden und beide mit der goldenen Ehrennadel der HWK ausgezeichnet worden sind.
Auch neun Jugendliche mit hervorragenden schulischen Abschlüssen wurden gewürdigt, darunter Abiturientin Leonie Wolf mit einem Notendurchschnitt von 1,2, Jakob Schelshorn (1,4) und Andreas Veigel, der den Studiengang Elektro- und Informationstechnik mit Auszeichnung abgeschlossen hat.
Zudem wurden herausragende Berufsabschlüsse hervorgehoben, wie der von Christine Bonleitner, Innungssiegerin als Feinwerkmechanikerin, und Julian Wolf, der seinen Meister im Elektrotechniker-Handwerk mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung abschloss.
Bürgermeister Meixner äußerte abschließend den Wunsch nach weiterem Zusammenhalt in der Gemeinde: „Wenn wir in der Gemeinde erfolgreich sein möchten, dann müssen wir zusammenhalten.“ Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von der Jugendkapelle Niklasreuth. Diakon Andreas Maier sprach das Tischgebet vor dem Mittagessen, und die Veranstaltung endete in einem gemütlichen und fröhlichen Beisammensein.