Bad Aibling – Einen Teil ihres jährlichen Spendenaufkommens für Projekte in der Dritten Welt zu investieren, ist für die Kolpingfamilie Bad Aibling ein durchaus wichtiges Anliegen. Jüngst gab der Vorstand des Vereins Mittel für drei Projekte in Ecuador frei. So wird Kolping unter anderem die Kosten für die Erstausstattung einer Frau übernehmen, die sich als Kleinstunternehmerin selbstständig machen möchte. Außerdem wird auch die Erstausstattung für eine Bäckerin bezahlt. Schließlich trägt die Kolpingfamilie auch noch die Kosten, um eine Person in der Buchhaltung und im Kalkulationswesen zu schulen. „Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, ist für uns ein ganz wichtiger Ansatz bei der Auswahl der Vorhaben, die wir finanziell fördern“, sagt Kolpingvorsitzender Franz Besel. Insgesamt hat der Aiblinger Verein schon in der jüngsten Vergangenheit mehrere Tausend Euro im Bereich der Entwicklungshilfe investiert. So hat er unter anderem den Bau eines Brunnes in Afrika finanziert, der nun die Wasserversorgung eines ganzen Dorfes sichert. Außerdem wurden mithilfe seiner Spenden mehrere Kühe und Ziegen für Bauern in Indien und Afrika gekauft. Für die aktuellen Unterstützungsmaßnahmen in Ecuador wurden rund 300 Euro bewilligt.tt