Bruckmühl/Mittenkirchen – Peter Taubenberger gehörte zu jenen Menschen, für die Liebe und Verbundenheit zur Heimat mehr bedeuteten als ein Lippenbekenntnis. Besonders verbunden war der gelernte Schreiner aus Mittenkirchen seinem Geburtsort und der Kirche. Jetzt ist Taubenberger nach kurzer Krankheit im Alter von 92 Jahren gestorben. Pfarrer Augustin Butaku schilderte bei der Beerdigung den Lebensweg von Peter Taubenberger. 66 Jahre war er mit seiner Rosa verheiratet, zwei Töchter haben sie großgezogen, vier Enkel- und zwei Ur-Enkelkinder gehören zur Familie. Pfarrer Butaku sagte in seinem Nachruf, dass in dieser dem heiligen Nikolaus geweihten Kirche vieles an Peter Taubenberger erinnert. In den 36 Jahren seiner Amtszeit als Kirchenpfleger wurde die Kirche zweimal außen und einmal innen renoviert. Auch neue Glocken wurden im Kirchturm aufgehängt und die Sakristei hergerichtet.
Auch Bürgermeister Richard Richter dankte Taubenberger in seinem Nachruf am offenen Grab für sein engagiertes Wirken. So war er im kommunalen Bereich in der bis 1978 selbstständigen Gemeinde Götting als Gemeinderat tätig und auch in vielen gesellschaftlichen Gebieten aktiv. Richter erinnerte dankbar an einen engagierten, bescheidenen und heiteren Menschen. „Peter Taubenberger war 1978 bei der Organisation der 300-Jahr-Feier der Nikolaus-Kirche in Mittenkirchen mit dabei und 1991 bei der Beschaffung der Glocken“, so Richter. „Auch hat er den Volksaltar nach eigenem Entwurf gebaut“.
Schon vor fast 30 Jahren ehrte die Marktgemeinde Taubenberger für seine hohen Verdienste mit der Verleihung des Ehrenbriefs. me