Mit dem Rad durch Neuseeland

von Redaktion

Kolbermoorer Wolfgang Büttner erzählt in Bad Feilnbach bewegende Reisegeschichte

Bad Feilnbach/Kolbermoor – Tausende Kilometer mit dem Fahrrad auf fremden Kontinenten unterwegs: Immer wieder war das monatelang der Alltag des Kolbermoorers Wolfgang Büttner. Während er auf seinen Reisen spektakuläre Trips erlebt, spielt auch das Rad in seinem „normalen“ Leben eine wichtige Rolle. Nun will er seine besonderen Erlebnisse mit Interessierten teilen und lädt dazu zu einem imposanten Live-Vortrag ein. Doch wie hat sich die außergewöhnliche Leidenschaft Büttners eigentlich entwickelt?

Besondere Erlebnisse mit anderen teilen

Wer den Mann aus Kolbermoor ohne Fahrrad und ohne Funktionskleidung antrifft, der erlebt einen der seltenen Momente. Denn der 60-Jährige ist am liebsten auf dem schmalen Sattel unterwegs. Jeden Tag. Zum Einkaufen, auf dem Weg zur Arbeit, auf Weltreise um den Globus. „Ich glaube, das liegt mir schon ein bisschen im Blut“, sagte Büttner zuletzt über seine besondere Leidenschaft, die schon früh im Leben Formen annahm.

Angefangen als Jugendlicher, als er etwa von Bayreuth an die Nordsee radelte, wurden die Fahrradstrecken nach und nach länger. Und so wurden aus Touren in Nachbarländer wie Frankreich oder Belgien irgendwann Trips um die ganze Welt.

Um an seinen besonderen Erlebnissen auch andere teilhaben zu lassen, steht für den Kolbermoorer am Sonntag, 26. Januar, deshalb mal wieder ein Vortrag an. Dieses Mal um 14 Uhr im Café „Stefanies“ in Bad Feilnbach. Unter dem Motto „Mit dem Rad durch Neuseeland“ will er die Besucher mit ans andere Ende der Welt nehmen, zu einem Vortrag, gespickt mit Filmsequenzen und stimmungsvoller Musik.

Der Eintritt soll dabei zugunsten der Familienschwestern und deren Projekte im bolivianischen Sucre gehen. Das Besondere an der Reise durch Neuseeland: „Es war die einzige große Reise zusammen mit meiner Frau. Deshalb sollte es maximal weit weg gehen und weiter als Neuseeland geht nicht“, sagte er gegenüber dem Mangfall-Boten. Mit seiner Frau Kathrin war Wolfgang Büttner dort vor einigen Jahren zwei Monate lang unterwegs, „und wir bekamen während der 3500 geradelten Kilometer eine etwas andere Sicht auf diese wunderschöne Insel.“ Die weltoffene Metropole Auckland, rauchende Geysire von Rotorua, das Maoriland East Cape auf der Nordinsel sowie der Doubtful Sound (Fjord), der Otago-Rail-Trail und der Regenwald auf der Südinsel, schwärmt Büttner von einigen Stationen der Reise.

Auf beeindruckende Landschaft geblickt

„Durch das langsame Tempo einer Radreise wird neben dem Blick auf eine beeindruckende Landschaft auch die Aufmerksamkeit auf die kleinen Dinge am Wegrand geschärft, nicht zuletzt auf Tausende Schafe“, sagte der 60-Jährige. Bewegende Randnotiz: Nur drei Wochen vor einem verheerenden Erdbeben verbrachten sie die letzten Tage ihrer Reise in Christchurch und erlebten die Stadt und ihre nähere Umgebung in fast unzerstörtem Zustand.

Radl-Vortrag in Bad Feilnbach

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