Feldolling – Die Gemeinde hat ein weiteres Zeichen für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gesetzt. Seit November 2024 ist auf dem Dach des Bauhofs eine hochmoderne Photovoltaikanlage in Betrieb, die das nahegelegene Klärwerk mit umweltfreundlichem Strom versorgt. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Gemeinde hervor.
Betriebskosten langfristig reduzieren
Das Klärwerk, der größte Stromverbraucher der Gemeinde, profitiert nun von sauberer Energie direkt vor Ort. Die Anlage umfasst insgesamt 350 PV-Module mit einer Gesamtleistung von 152 Kilowatt-Peak (kWp). Zusammen mit der bereits bestehenden Biogasturbine erreicht das Klärwerk nun einen Strom-Selbstversorgungsgrad von mindestens 50 Prozent. Damit leistet die Gemeinde nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern reduziert auch langfristig die Betriebskosten. Die Investition in erneuerbare Energien zahlt sich nicht nur für die Umwelt aus. Auch die Bürger profitieren mittelfristig von niedrigeren Betriebskosten des Klärwerks, da die Einsparungen zu einer Entlastung der Abwassergebühren beitragen werden.
Mit dieser Photovoltaikanlage setzt die Gemeinde ein weiteres Signal, dass eine nachhaltige Energieversorgung nicht nur möglich, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist. Feldkirchen-Westerham zeigt, wie innovative Technologien und kluge Entscheidungen Hand in Hand gehen, um die Region zukunftsfähig zu gestalten. Die Gemeinde geht damit einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität und Ressourcenschonung.