Neue Details zum Crash bei Bruckmühl

von Redaktion

Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten auf Staatsstraße – Zehnjähriger Bub im Krankenhaus

Bruckmühl – Nachdem mehrere Tage nur wenige Hintergründe zum Unfall auf der Staatsstraße 2078 bei Bruckmühl bekannt waren, gibt es inzwischen neue Details.

Am vergangenen Donnerstag war es gegen 12.50 Uhr im Gemeindegebiet von Bruckmühl zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Vier Personen wurden leicht bis mittelschwer verletzt, teilte die Polizeiinspektion Bad Aibling mit.

54-Jähriger
übersah Gegenverkehr

Ein 54-jähriger Bruckmühler wollte mit seinem Pkw auf der Staatsstraße an der Abzweigung zur Kirchdorfer Straße nach links abbiegen und übersah dabei ein entgegenkommendes Fahrzeug. Dieses war mit dem 40-jährigen Fahrzeugführer und dessen zehnjährigen Sohn besetzt. Trotz eines Brems- und Ausweichversuchs konnte der Zusammenstoß nicht verhindert werden, so die Polizei.

In Folge prallte das Fahrzeug des 40-Jährigen frontal mit einem weiteren Fahrzeug zusammen, das von einem 64-jährigen Bruckmühler geführt wurde. Alle drei Autos wurden nach Polizeiangaben stark beschädigt, zwei mussten daraufhin sogar abgeschleppt werden. Die Fahrer wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der zehn Jahre alte Bub wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Die Straße war für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt, die ortsansässigen Feuerwehren richteten eine Umleitung ein.

Wie die Polizeiinspektion Bad Aibling mitteilte, waren die Beamten mit einer Streife vor Ort. Neben Rettungsfahrzeugen waren auch die Feuerwehren Kirchdorf, Bruckmühl und Heufeld im Einsatz.

Kirchdorfer als
erste Einheit vor Ort

Albert Schwegler, Kommandant der Feuerwehr Kirchdorf, teilte dem Mangfall-Boten mit, dass alleine von seiner Feuerwehr zwölf Mann als erste Einheit vor Ort waren. Auch habe ein Kamerad der Kirchdorfer Feuerwehr bei der Anfahrt zum Gerätehaus, da er aus Bruckmühl über die Einsatzstelle anfuhr, sofortige Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet und mit Passanten die Erstversorgung der Verletzten organisiert.

Wie Florian Glück, Kommandant der Feuerwehr Heufeld, dem Mangfall-Boten mitteilte, habe die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehren und Kreisbrandinspektion, auch Kreisbrandrat Richard Schrank war vor Ort, einmal mehr wieder hervorragend funktioniert.

Artikel 4 von 11