Dorfhelferinnen bekommen Verstärkung

von Redaktion

Theresa Gschwendtner und Lena Nieder haben eine fünfjährige Ausbildung absolviert

Tuntenhausen – Bei der kürzlich erfolgten Spendenübergabe (wir berichteten) konnte die Stationsleiterin im Landkreis Rosenheim, Hanni Hell, mit Theresa Gschwendtner und Lena Nieder zwei neue Gesichter begrüßen. Die Dorfhelferinnen freuen sich über jeden Nachwuchs, denn die Ausbildung ist umfassend und dauert lange. Insgesamt fünf Jahre intensiven Lernens sind notwendig, um es zur „Staatlich geprüften Dorfhelferin“ zu schaffen, erklärte Hell.

Seit über 65 Jahren gehören die Dorfhelferinnen zu Bayerns Gemeinden. Seit 25 Jahren organisiert die Katholische Dorfhelferinnen und Betriebshelfer gGmbH in Bayern (KDBH) diesen wertvollen Dienst, der überwiegend den Menschen im ländlichen Raum zugutekommt. „Auch Haushalte außerhalb der Landwirtschaft können auf eine Dorfhelferin zugreifen“, erläuterte Hanni Hell. Rund 100 Dorfhelferinnen leisten jährlich über 130000 Einsatzstunden in allen familiären und betrieblichen Bereichen, einfach dort, wo Hilfe und Unterstützung benötigt wird.

Eine Dorfhelferin ist kein Typ für Routine, bei jedem Einsatz gibt es neue Herausforderungen. Dabei ist Flexibilität bei der Arbeitszeit Voraussetzung. So berichtete Hanni Hell von einer Drillingsgeburt bei einer Familie, in der bereits zwei Kleinkinder leben. Hier konnte die Dorfhelferin die werdende Mutter während der Schwangerschaft umfassend entlasten. ws

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