Reiner Engelmann schildert Erlebnisse

von Redaktion

Autor liest im Bad Aiblinger Rathaus aus seinem Buch „Der Fotograf von Auschwitz“

Bad Aibling – Kürzlich war der Autor Reiner Engelmann zu Gast im Rathaus, um im Rahmen der Max-Mannheimer-Kulturtage aus seinem Buch „Der Fotograf von Auschwitz“ zu lesen. Wie aus den Angaben der Veranstalter hervorgeht, traf Engelmann den Auschwitz-Fotografen Wilhelm Brasse noch zu dessen Lebzeiten und schilderte im voll besetzten Sitzungssaal die schrecklichen Erlebnisse, die Brasse nur durch Glück überlebte.

Neben seiner Lesung im Rathaus trug Engelmann auch vor Schülern ab 14 Jahren Passagen aus seinem Buch „Die Schuld wohnt nebenan“ vor. Dieses Werk basiert auf wahren Begebenheiten und erzählt die Geschichte eines Jugendlichen, der nach dem Tod seines Nachbarn entdeckt, dass dieser früher bei der SS war und bis zuletzt mit rechten Gruppierungen in Verbindung stand. Der Fall war in der Kleinstadt unbekannt.

Engelmanns Bücher sensibilisieren insbesondere junge Menschen für Themen wie Zivilcourage, Toleranz und Gerechtigkeit. In Zeiten, in denen sich Geschichte zu wiederholen droht und demokratische Werte unter Druck geraten, ist die Erinnerungskultur von besonderer Bedeutung. Autoren wie Engelmann leisten mit ihrer Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag dazu, dass die Gesellschaft nicht vergisst.

Seine Werke machen die Schicksale einzelner Menschen greifbar und helfen dabei, die Vergangenheit zu verstehen und Lehren für die Gegenwart und Zukunft zu ziehen.

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