Vorbereitungen für die „Bettlhouzat“ laufen auf Hochtouren

von Redaktion

Höhepunkt des Faschingsspektakels steigt am Sonntag, 23. Februar – Über 30 Gespanne werden erwartet

Au – Au, das gallische Dorf zwischen Stoabuckl im Süden, der Hügellandschaft im Westen und Nordwesten und endloser Fuiznebene, befindet sich derzeit im „Bettlhouzatfieber“. „Alles gut und bestens“, meinen Jockl von der Kogler-Ranch, Gedschi Heissnix, Markus Haudraufwianix, der Hinkelstoa Sepp und andere unbeugsamen Krieger vom Festausschuss bezüglich des ultimativen Großereignisses am Sonntag, 23. Februar, am Auer Freizeitpark, wo sich sonst Wasserpritschler und Balltreter tummeln.

Trotz äußerst engem Terminkalender gelang es Strimsky Papparazix von der Mangfall-Gazeta, mit den Verantwortlichen einschließlich Brautleuten ein Gespräch zu führen. Nach gutem Brauch feiert die einfache Auer High Society alle 25 Jahre im Fasching eine „Bettlhouzat“, bei der manches anders verbunden mit Kuriositäten abläuft.

An der Organisation beteiligten sich Mitglieder aller Altersgruppen aus dem Auer Dorfleben. Bewährt habe sich Heissnix zur Folge bezüglich der Vorbereitungen und Durchführung die natürliche Intelligenz, mit historischen Fotoalben und Filmen sowie großem Erfahrungsschatz der älteren Generation.

Dazu gehören jene Lehrmeister, wie das inzwischen ergraute Silberpaar Joszip und Hyazinthia Tromlowozkolow, die 2000 die Fangeisen an ihre Finger heften ließen, der damalige Bürgermeister Resopalo Rindlhauer sowie Festleiter Markus Kaffl.

Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautet „Au – das gallische Dorf“ und lasse sich nach Auskunft des Festausschusses ganz einfach beantworten. Au ist seit alters her umlagert von Feilnboch, Liabisch, Godschäin, Niklasreuth, Kematn und Deendorf. Die Menschen im Dorf halten zusammen wie Uhix und Pattix, pflegen ihre Bräuche und Traditionen und lieben es, bis der Hahn kräht, ausgiebig auch mit netten Leuten aus der umgebenden Region zu feiern.

Den Zaubertrank aus Hopfenextrakt liefern Kupferkessel aus Rosenheim oder notfalls aus Maxlrain. Proteine in fester Form gewährleisten Lebensmittel auf Grundlage veganer Ernährung auf Weiden und in Ställen. Ganz besonders freut sich der gesamte Ausschuss zusammen mit dem grünen Hochzeitspaar „Vikzenzia Siloriachnix Kniapipifix“ und „Cholerus Lackus Ausrichterix“ auf das Hochzeitsspektakel, das mit dem „Kuchäwogndog“ am Freitag, 21. Februar, ab 19 Uhr am Anwesen beim Riedl startet. Zuvor ab 15 Uhr stellen die Grama Burschen aus Kematen den Hochzeitsbaum auf.

Höhepunkt mit buntem Treiben ist am Sonntag, 23. Februar, die „Bettlhouzat“ selbst. Beginn ist um 10 Uhr am Auer Schwimmbad mit Empfang der über 30 Gespanne, (ohne Armada der Hochzeitsgesellschaft), die sich entlang des Kreuthweges aufstellen, sowie Fußgruppen. Alle Fahrzeuge werden vom Veranstalter zusammen mit der Polizei auf Sicherheit überprüft und abgenommen. Auf den Wagen dürfen gemäß behördlicher Anordnung keine Flaschen und Gläser verwendet sowie Schlachtabfälle mitgeführt und verteilt werden. Das Festzelt in Nähe des biologisch, veganen und recyclebaren Traualtars steht für jedermann im Anschluss an den Festzug zum Feiern mit der Trachtenkapelle Dettendorf als Stimmungsmacher zur Verfügung.

Der Festzug findet im Anschluss an die Hochzeitszeremonie, begleitet von der Auer Musi und sangesfreudigen Auer Kulturträgern statt, und führt vom Kreuthweg entlang der Hauptstraße in Richtung Riedl und mit einem Gegenzug zurück zur Partyjurte am Schwimmbad.

Die Hauptstraße ist für die Dauer des Festzugs von Mittag an bis zum frühen Nachmittag für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Hochzeitsgesellschaft (Besitzer gültiger Mahlkarten) feiert mit der Auer „Bettlhouzatmusi“ in der Festhalle beim Riedl. Peter Strim

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