SV Ostermünchen plant vierte Stockbahn

von Redaktion

Diskussion um Standort und Finanzierung – Investitionen liegen bei 40000 Euro – Zuschuss vom BLSV und der Gemeinde nötig

Ostermünchen – Über einen lang gehegten Wunsch der Stockschützen des SV Ostermünchen (SVO) wurde kürzlich intensiv diskutiert: eine vierte Stockbahn. Nun scheint das Projekt Realität zu werden.

Seit Jahren
ein Thema

SVO-Vorsitzender Peter Niedermeier zufolge gab es in den vergangenen Jahren schon einige Gedankenspiele, die von einer überdachten Halle bis hin zum Bau einer neuen vierten Stockbahn reichten. Neuerdings kam noch die Erneuerung des Pflasters der bisherigen Bahnen eins bis drei dazu, die sich mittlerweile in einem schlechten Zustand befinden.

Abteilungsleiter Franz Eder betonte die Wichtigkeit einer vierten Bahn für den sportlichen Wettkampf.

Angedacht ist diese vierte Bahn neben den drei bestehenden Bahnen direkt neben der Zufahrtsstraße. „Dadurch fallen aber Parkplätze weg“, so Niedermeier, die letztlich aber durch die aufgelassene frühere vierte Bahn wieder ausgeglichen werden. Es entsteht zwar in der Straßenführung eine kleine Engstelle, die aber kein Hindernis darstelle und vielleicht sogar das Verkehrstempo etwas vermindere.

Damit eine bessere Diskussionsbasis besteht, wurden von Niedermeier im Vorfeld schon Angebote eingeholt, die auch ein neues Flutlicht auf der neuen Bahn beinhalten. Insgesamt beläuft sich die Investition auf gut 40000 Euro. „Hier kommen dann noch Zuschüsse des BLSV und der Gemeinde in Abzug“, so der SVO-Vorsitzende. In der folgenden Diskussion zeigten sich Argumente dafür und dagegen. Florian Sewald fragte nach, ob der Brenner- Nordzulauf das Projekt tangiert, was verneint wurde.

Franz Mayer erinnerte an die Möglichkeit, für das Weitschießen Raum für das wöchentliche Training zu erhalten. Peter Niedermeier warf ein, dass die Jugend die Zukunft des Vereins ist und man hierfür auch in finanzielle Vorleistung treten müsste. Dominik Ranner erinnerte an den aktuellen Bau des Trachtenheims als Vorbild. Er brachte auch ins Spiel, Gewerbetreibende um Spenden zu bitten. „Auf uns Ältere dürft ihr euch aber nicht verlassen“, wandte Ehrenmitglied Georg Grabmaier ein und merkte an, dass die Abteilungsleitung bei dieser Investition voll dahinterstehen müsse.

Werner Ranner, jahrelanger Hauswart, brachte einen neuen Gedanken ins Spiel, den zweiten Fußballplatz um vier Meter zu kürzen und die neue vierte Bahn in Richtung Fußballplatz zu erstellen. Damit, so Ranner, blieben auch die bisherigen Parkplätze erhalten. Auch Ehrenvorsitzender Hans Thiel fand den Vorschlag gut und bat um Prüfung. Peter Niedermeier will dies tun, gleichzeitig aber auch mit dem Bayerischen Fußballverband sprechen, da der Platz für Wettkämpfe bekanntlich einen Mindeststandard bezüglich Länge und Breite aufweisen muss.

Basis für gute Jugendarbeit

Mehrheitlich befürwortete die Versammlung die Investition, auch um die Basis für eine weiterhin gute Jugendarbeit zu schaffen.

Die weiteren Schritte sind nun, das Angebot zu verfeinern und die Höhe des Zuschusses des BLSV zu ermitteln. Denn dieser Zuschuss ist für die Investition unabdingbar. SVO-Vorsitzender Peter Niedermeier, der bei den Wahlen des Hauptvereins nicht mehr kandidiert, versicherte, dass er das Projekt nach wie vor eng begleiten werde. ws

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