„Wo andere klagen, schafft ihr was“

von Redaktion

Klerikal-kommunales Treffen – Bürgermeister und Kirchenvertreter im Austausch

Bruckmühl – Zur traditionellen „klerikal-kommunalen Gesprächsrunde“ der Marktgemeinde Bruckmühl empfing das Bürgermeister-Trio Richard Richter, Klaus Christoph und Anna Wallner jüngst im Gasthof „Waldschlößl“ Altbürgermeister Franz Heinritzi, Stadtmarketing-Managerin Silvia Mischi, Wirtschaftsförderer Markus Zehetmaier und rund 20 Kirchenvertreter. Zu ihnen zählten neben dem katholischen Pfarrer Augustin Butacu und dem evangelischen Pfarrer Andreas Strauß Pastoralreferenten, Gemeindereferenten und Pastoralassistenten aller Konfessionen, die katholischen Kirchenpfleger aller acht Kirchenstiftungen in der Gemeinde, der evangelische Kirchenvorstand und die Verwaltungsleitungen der katholischen Pfarrverbände Bruckmühl und Heufeld-Weihenlinden.

Der Rathauschef unterstrich die Bedeutung des alljährlichen Treffens im Hinblick auf den gegenseitigen Austausch und wünschte den inzwischen neu gewählten Gremiumsmitgliedern viel Freude bei ihrer Tätigkeit.

Außerdem verabschiedete er mit Dankesworten und Präsenten die beiden „verlorenen Söhne“ Markus Brunnhuber (Pastoralreferent) und Markus Stein (Gemeindereferent) und wünschte ihnen für ihre neuen Aufgabengebiete beim Dekanat Rosenheim alles Gute.

Der Ausblick des Bürgermeisters für 2025 fiel angesichts der schwierigen Zeiten eher verhalten aus. Er zitierte Karl Valentin: „Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist.“ Pastoralreferent Christof Langer fand lobende Worte für den Erhalt des Freibades, die Pflege des Geländes an den Höglinger Weihern und die Sanierung der Aussegnungshalle in Hinrichssegen.

Als vorbildlich bezeichnete er zudem die Flüchtlingsarbeit in der Marktgemeinde: „Hier wird werteorientierte Politik gemacht. Wo andere Gemeinden klagen, schafft ihr was.“ Das Treffen klang aus mit zahlreichen angeregten, religionsübergreifenden Gesprächen unter den Teilnehmern.

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