Sanierung beschlossen

von Redaktion

Der Schönauer Wasserhochbehälter ist in die Jahre gekommen. Nun gab der Gemeinderat grünes Licht für dessen Ertüchtigung.

Schönau – Der Wasserhochbehälter in Schönau ist die Zentrale der gemeindlichen Wasserversorgung in Tuntenhausen. Aber er ist in die Jahre gekommen und muss saniert werden. Der Gemeinderat gab hierfür kürzlich grünes Licht.

Sichtprüfung
auf Durchrostung

Basis dafür war eine Besichtigung des Hochbehälters durch das Ingenieurbüro Infra und die Gemeinde. Bei einer geleerten Wasserkammer wurde eine Sichtprüfung auf mögliche Durchrostung von Baustahl, Abklopfen möglicher Hohlstellen sowie eine einfache Festigkeitsprüfung der Oberflächen durchgeführt. Das Fazit: Die Bausubstanz des Wasserbehälters ist für eine Auskleidung mit Edelstahl in sehr gutem Zustand. Eine grundlegende Betonsanierung, wie ursprünglich befürchtet, ist nicht notwendig.

Darüber zeigte sich Bürgermeister Georg Weigl sehr zufrieden. Im Zuge der Verkleidungsarbeiten soll aber auch die Belüftung aller Behälterkammern entsprechend den aktuellen Hygienevorschriften mit einer neuen Luftfilteranlage ertüchtigt werden. Ferner plant die Verwaltung zur Unfallverhütung, die beiden Wasserkammern mit einer Zugangsmöglichkeit mittels Schleusentür und Edelstahltreppe auszustatten. Die notwendige Sicherung der Ablauf- beziehungsweise Überlaufleitung gegen Ungezieferbefall ist, so Bernhard Krichbaumer vom Bauamt, bereits im Sammelschacht außerhalb des Hochbehälters vorhanden.

Der Bürgermeister ging dann noch auf den Zeitplan ein. Falls der Gemeinderat zustimmt, könnte man den Planungsauftrag für die Ausschreibung erteilen. Voraussichtlich in den Wintermonaten 2025/2026 könnte sodann die Bauausführung erfolgen. Bis spätestens Ende Mai 2026 müssen die beiden sanierungsbedürftigen Wasserkammern aufgrund höherer Verbrauchsspitzen in der warmen Jahreszeit wieder in Betrieb sein. Und eine weitere Überlegung stellte die Tuntenhausener Verwaltung an: Ist es sinnvoll, die Edelstahlplatten für die Verkleidung bereits vorab liefern zu lassen, um nicht später den starken Preisschwankungen im Stahlmarkt – Stichwort: Trump-Zölle – ausgeliefert zu sein?

Beginn der Arbeiten
im Winter 2025/2026

Seitens der Gemeinderäte bestand über die Vorgehensweise schnell Einverständnis. Einstimmig nickte der Gemeinderat die geplante Vorgehensweise und die Variante mit der Edelstahlverkleidung der beiden Wasserkammern aus dem Jahr 1989 ab. Die Mittel hierfür sollen im Haushalt 2025 bereitgestellt werden. Der Beginn der Arbeiten soll noch im Herbst bis Winter 2025/ 2026 erfolgen.

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