Lampferding – Eine Rückschau auf 2024 und eine Ehrung beherrschten kürzlich die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Lampferding. Dabei kündigte Bürgermeister Weigl finanzielle Einschnitte in den nächsten Jahren für das Feuerwehrwesen an.
Von 13 Einsätzen im Jahr 2024 berichtete Kommandant Christoph Huber zu Beginn der Versammlung im Lampferdinger Feuerwehrhaus. Er zählte alle Einsätze der Wehr auf.
Es handelte sich überwiegend um Unwetter-Hilfeleistungen bei Feldkirchen-Westerham, Brannenburg, Raubling, Dettendorf und Lampferding. Aber auch Verkehrsunfälle beschäftigten die Wehr. Vor allem ein Autounfall mit Beteiligung eines Radfahrers im eigenen Ortsbereich, ein Unfall mit einem Traktor bei Brettschleipfen und ein Autounfall bei Weiching waren die Einsatzbereiche. Ebenso rückten die Floriansjünger zu einer Reanimation, zu einem Brand in Schalldorf und zu einer Ölspur aus. Huber informierte auch über die zwölf Übungen und die Gemeinde-Großübung in Schweizerberg. „Die Feuerwehr besteht jetzt aus 55 aktiven Mitgliedern. Die Jugendfeuerwehr ist zurzeit leider unbesetzt,“ so der Kommandant.
Kreisbrandmeister Christian Schmidt erklärte in seinem Bericht, dass die digitale Alarmierung heuer ihren Betrieb aufnehmen soll. Außerdem berichtete er von der Feuerwehr-Ausbildung im Landkreis Rosenheim, von der gut verlaufenden Großübung und von der aktuellen Diskussion über die Altersgrenzen im aktiven Feuerwehrdienst.
Vereinsvorstand Josef Mitterberger schloss mit seinen Ausführungen zum Vereinsgeschehen in 2024 an. Er erzählte von der Neuwahl der Vorstandschaft, den Aktivitäten und den Festlichkeiten des Vereines und machte eine Vorschau auf 2025. Kassier Martin Wolf legte im Anschluss den Kassenstand dar und bewertete diesen als positiv. In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Georg Weigl den Vertretern der Kreisbrandinspektion Goldbrunner und Schmidt für ihr Kommen und auch der Lampferdinger Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit.
Weigl zeigte sich überrascht über die vielen Einsätze der Feuerwehr und sprach seinen Dank dafür und für das Ausrichten der Großübung in Schweizerberg aus. „Es ist sehr wichtig, dass man gut ausgerüstet ist und ausreichend Personal bei der Feuerwehr hat. Aber in den nächsten Jahren wird wohl nicht mehr so viel finanzieller Spielraum da sein. Ich bin froh, dass wir jetzt gut in der Gemeinde ausgestattet sind. Der Gemeinderat steht hinter den Feuerwehren“, so das Gemeindeoberhaupt abschließend. tst