Grünes Licht für Solarpark

von Redaktion

Landwirtschaft und Photovoltaik „optimal verbinden“

Tuntenhausen – Die Neuaufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes in Sachen Agri-Solarpark in Bach hat sich etwas in die Länge gezogen. Beschlossen worden war sie bereits Anfang August 2023. Doch nun ist man in den Endzügen angekommen, wie Bürgermeister Georg Weigl in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Tuntenhausen zufrieden konstatierte. Damit mache man einen großen Schritt bei der Energiewende in der Kommune.

Ziel des Solarparks ist es, Landwirtschaft und Photovoltaik miteinander zu verbinden und so den Flächenverbrauch landwirtschaftlicher Flächen zu verringern. Die bifazialen Module (sowohl Vorder- als auch Rückseite werden zur Stromerzeugung genutzt) werden senkrecht installiert, um die einfallende Solarstrahlung maximal zu verwerten. Das spare Platz auf einer Weide, da nur das absolute Minimum an Flächen überbaut werde, betonen die Planer der Anlage.

Zuletzt wurde der Bebauungsplan „Agri-Solarpark Bach“ einschließlich Vorhaben- und Erschließungsplan im Januar zur Auslegung gebracht. Nun hatte der Bau- und Umweltausschuss noch einige wenige Anregungen, Einwendungen und Bedenken abzuwägen. So sprach die Bauleitplanung des Landratsamtes die Zulässigkeit für Batteriespeicher an, die nur zum Betrieb der PV-Anlage selbst erforderlich sind. Die Untere Naturschutzbehörde wollte noch einen Hinweis auf den Artenschutz und eine ökologische Baubegleitung aufgenommen haben. Auch der Einwand aus der Öffentlichkeit – der Einwendungsführer moniert hier insbesondere den Schutz des eingerichteten und ausgeübten landwirtschaftlichen Betriebs – wurde behandelt.

Am Ende prüfte der Ausschuss die Stellungnahmen und die privaten Belange und wog sie untereinander ab. Anschließend beschloss das Gremium den vorhabenbezogenen Bebauungsplan als Satzung. Die Verwaltung wird diesen nun in Kraft setzen. Der Beschluss erfolgte einstimmig.

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