Bruckmühl – Um eine Begegnungsstätte für die in Bruckmühl untergebrachten Flüchtlinge zu schaffen, hat die 2015 gegründete „Asylhilfe Bruckmühl“ im vergangenen Jahr mit Unterstützung der Marktgemeinde in der Kulturmühle das „Café International“ ins Leben gerufen. Die Zusammenkünfte finden seither regelmäßig an jedem letzten Montag im Monat ab 16 Uhr im Wohnzimmercafé der Kulturmühle statt. Nun wurde dort der „erste Geburtstag“ gefeiert.
Zwischen 40 und 50 Besucher im Café
„Unser Café wird stets gut besucht, es kommen jedes Mal 40 bis 50 Menschen“, berichtet Mitbegründerin Christine Kaa und fügt hinzu: „Mit einem niederschwelligen Angebot wollen wir die Kontakte zwischen den Bruckmühler Bürgern und den Geflüchteten ermöglichen und auch die seit 2016 hier lebenden Flüchtlinge mit den neu ankommenden bekanntmachen.“
Ihre Mitstreiterin Brigitte Paul ergänzt: „Dazu würden wir uns auch Patenschaften wünschen, beispielsweise für die Unterstützung bei Behördengängen, beim Schriftverkehr und auch für sonstige Hilfestellungen“. Außerdem hoffen die Verantwortlichen, dass „Bufdi“ Amalia Schlögel nach ihrem bevorstehenden Ausscheiden (wir berichteten) eine(n) Nachfolger(in) bekommt. Die Geburtstagswünsche der Marktgemeinde überbrachte der Zweite Bürgermeister Klaus Christoph. d glücklich darüber, dass das „Café International“ so gut angenommen wird“ erklärte er und hob lobend hervor: „Das geht nur mit dem ehrenamtlichen Helferteam, das wirklich unglaublich viel leistet.“
Gitarrenklänge
aus der Ukraine
Bei Kaffee und Kuchen kamen die Café-Besucher bald ins Gespräch. Die internationale musikalische Unterhaltung bei der Geburtstagsfeier gestalteten Christl Schuster mit alpenländischen Harfenklängen und das ukrainische Gitarren-Duo Arsenii Michael und Arsenii Protasov mit Ausschnitten aus der Ballettmusik „Schwanensee“ von Tschaikowsky.